Welche Inhaltsstoffe darf Hundefutter enthalten?

Es ist allgemein bekannt, dass die Ernährung sich auf die Gesundheit des Hundes auswirkt. Erstklassiges Futter mit qualitativen hochwertigen Inhaltsstoffen fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes und schenkt ihm ein langes, vitales Leben.

Ausgewogen und nährstoffreich, so soll das ideale Hundefutter sein. Um diese Punkte erfüllen zu können bedarf es jedoch einen gelungenen Mix an

  • Ballaststoffen
  • Eiweißen
  • Fetten
  • Fettsäuren
  • Kohlehydraten
  • Mineralstoffen und
  • Vitaminen.

Das ganze klingt in der Theorie komplizierter als es in der Praxis ist. Eine gute Mischung aus hohem Fleischanteil, Gemüse und weiteren wertvollen Bestandteilen macht die gesunde Ernährung des Hundes einfach. Doch die oftmals umständlich geschriebenen Inhaltsangaben erschweren es, all diese wichtigen Inhaltsstoffe im Hundefutter zu identifizieren. Kompliziert klingende Bezeichnungen und vage Umschreibungen verunsichern viele Hundehalter.

Wo finde ich die wichtigen Inhaltsstoffe in der Inhaltsangabe?

Rohasche

Zuerst einmal ist der Begriff Rohasche kein natürlich vorkommender Begriff. Es ist lediglich eine vom Gesetzgeber vorgenommene Namensgebung und ist gibt den theoretischen Wert aller im Futter vorhandenen Mineralien an. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Kalzium, Phosphor etc.

Mineralien sind ein wichtiger Bestandteil von Hundefutter und sorgen unter anderem für gesunde Organe.

Merke:
Rohasche = Mineralien

Rohfaser

Auch dieser Begriff stammt aus der Feder der Gesetzgebung und bezeichnet den hypothetischen Wert aller im Futter vorhandenen unverdaulichen Pflanzenfasern. So unnütz unverdauliche Fasern auch klingen mag, sind sie als Ballaststoffe doch wertvoller Bestandteil des Hundefutters.

Ballaststoffe unterstützen die Darmtätigkeit und wirken sich auch positiv auf die Darmflora aus.

Merke:
Rohfaser = Ballaststoffe, Kohlehydrate

Fettgehalt

Dann wäre da noch das Wort Fettgehalt. Und, man ahnt es schon, auch dieser Begriff ist eine vom Gesetz vorgeschriebene Bezeichnung. Sie umfasst die im Hundefutter beinhalteten Fette. Und zwar alle, tierischen wie auch pflanzlichen Ursprungs wie z. B. auch die wertvollen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren.

Fette fungieren im Körper als Hauptenergielieferant und leisten der Aufgabe als Geschmacksverbesserer noch weitere wichtige Beiträge zur Gesundheit des Vierbeiners.

Merke:
Fettgehalt = Fett, Fettsäuren

Rohprotein

Protein ist nichts anderes als Eiweiß. Und dieses wird unter anderem zur Gewebeneubildung benötigt. Und Rohprotein? Bezeichnet die Summe aller Proteine im Futter.

Merke:
Rohprotein = Eiweiß

Was sonst noch wichtig ist

Vitamine

Vitamine sind für den Stoffwechsel unerlässlich und unterstützen dabei z. B. das Wachstum. Vitaminmangel kann schwerwiegende Folgen für den Hund nach sich ziehen. Da der Körper des Vierbeiners nicht alle Vitamine selbst herstellen kann, ich es wichtig, manche Vitamine über das Futter zuzuführen, so beispielsweise Vitamin A, Vitamin D und Vitamin E sowie einige B-Vitamine wie Folsäure und Biotin.

Was nicht ins Hundefutter gehört

Auch gibt es Stoffe, welche nicht ins Hundefutter gehören. Dies sind unter anderem

  • Getreide
  • Soja
  • Milchprodukte und Molkereierzeugnisse
  • Zucker
  • künstliche Farbstoffe
  • künstliche Aromastoffe.

Getreide gilt als Auslöser von Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten. Und hinter so mancher E-Nummerr versteckt sich ein Appetittanreger, Konservierungsmittel oder Lockstoffe. Daher ist bei E-Nummern in der Inhaltsangabe in der Regel Misstrauen zu empfehlen.

Nebenerzeugnisse

Manche Nebenerzeugnisse wie z. B. pflanzlicher Herkunft wie Rübentrockenschnitzel etc. sind unbedenklich. Doch bei tierischen Nebenerzeugnissen sollte auf Lebensmittel-Qualität geachtet werden.