Trockenfutter ohne Getreide

Woran erkennen Hundebesitzer bestes Hundetrockenfutter?

Viele Hundebesitzer lieben Trockenfutter für ihre Tiere. Es ist praktisch und einfach in der Handhabung. Doch es gibt viele Sorten unterschiedlichster Trockenfuttersorten. Wenn es nun darum geht, welches Hundefutter das Beste ist, scheiden sich wohl die Geister. Jeder ist davon überzeugt zu wissen, welches das beste Hundetrockenfutter ist und jeder hat so seine ganz eigenen Vorlieben. Welches Hundefutter nun wirklich das beste ist, ist gar nicht einfach zu sagen.

Trockenes Hundefutter Empfehlungen

  • Preis pro kgPreis pro kg
  • BewertungBewertung
  • Unsere MeinungUnsere Meinung
  • FuttertypFuttertyp
  • Empfohlenes AlterEmpfohlenes Alter
  • GeschmackGeschmack
  • GetreidefreiGetreidefrei
  • Hoher FleischanteilHoher Fleischanteil
  • Bellfor Landgut-Schmaus
  • Preis pro kgca. 4,13€
  • Bewertung
  • Unsere Meinung90 von 100 Punkten
  • FuttertypTrockenfutter
  • Empfohlenes AlterAlle Altersstufen
  • GeschmackVerschiedene Sorten
  • Getreidefrei
  • Hoher Fleischanteil
  • Wolfsblut
  • Preis pro kgca. 6,65€
  • Bewertung
  • Unsere Meinung90 von 100 Punkten
  • FuttertypTrockenfutter
  • Empfohlenes AlterAlle Altersstufen
  • GeschmackVerschiedene Sorten
  • Getreidefrei
  • Hoher Fleischanteil
  • Wildborn
  • Preis pro kgca. 4,19€
  • Bewertung
  • Unsere Meinung90 von 100 Punkten
  • FuttertypTrockenfutter
  • Empfohlenes AlterAlle Altersstufen
  • GeschmackVerschiedene Sorten
  • Getreidefrei
  • Hoher Fleischanteil

Auf die Inhaltsstoffe achten

Bestes Hundetrockenfutter sollte sich in erster Linie dadurch auszeichnen, dass es hochwertige und gute Zutaten enthält. Doch dies ist nicht einfach nachzuvollziehen, denn jeder Futtermittelhersteller wird von sich behaupten, nur mit besten Zutaten zu produzieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Hundebesitzer mit den Zutaten genau beschäftigen. Nur so ist es ihnen möglich, gute von schlechten Zutaten zu unterscheiden und bestes Trockenfutter für Hunde von minderwertigem zu unterscheiden. Hersteller von bestem Hundetrockenfutter achten stets darauf, dass die Inhaltsstoffe offen aufgeführt sind und auf den ersten Blick erkennbar ist, was effektiv enthalten ist. So sind die Begriffe tierische oder pflanzliche Nebenerzeugnisse Bezeichnungen für viele unterschiedliche Zutaten und haben keine Aussagekraft. Denn hinter diesem Begriff können sich viele Zutaten verbergen.

Wichtig ist ein hoher Fleischanteil

Bestes Trockenfutter für Hunde sollte unbedingt einen hohen Fleischanteil haben. Wenn das Futter aus der EU stammt, gibt es gesetzliche Vorschriften, woher das Fleisch stammen darf. Verwendet werden dürfen Schlachtabfälle, die von Tieren stammen, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, aber nicht verkauft werden können. Daneben können Teile enthalten sein, die zwar für den menschlichen Verzehr geeignet sind, aufgrund der schwachen Nachfrage aber kaum verkauft werden können. Dabei handelt es sich etwa um Innereien, Kutteln oder Zunge. Bei bestem Hundetrockenfutter ist Fleischmehl enthalten. Hier ist auch die Bezeichnung des Tieres genau angegeben. Also nicht einfach Fleischmehl, sondern Geflügelfleischmehl oder Rindfleischmehl. Fleischmehl ist nichts Schlechtes. Damit Trockenfutter hergestellt werden kann, muss Frischfleisch getrocknet werden. Dann wird es zu Fleischmehl gemahlen, um es zu Kroketten verarbeiten zu können.

Obst und Gemüse decken den Kohlenhydratbedarf

Neben einem hohen Fleischanteil enthält bestes Trockenfutter für Hunde auch Obst und Gemüse. Dieses ist wichtig um die Kohlenhydratversorgung des Hundes zu gewährleisten. Auch Obst und Gemüse sollte klar deklariert sein. Gut verträglich sind Obst- und Gemüsesorten wie Beeren, Apfel, Karotte, Zucchini, Kartoffel oder Süßkartoffel. Daneben können Kräuter in allen Variationen zugemischt sein. Diese können die Verdaulichkeit erhöhen und dazu beitragen die Immunabwehr zu steigern. Positiv ist auch eine Zugabe von hochwertigen Ölen. Fisch- oder Leinöl liefern dem Hund hochwertige Fettsäuren, die für viele Vorgänge im Körper notwendig sind. Nachdem beim Herstellungsprozess von Trockenfutter viele Vitamine zerstört werden, werden synthetische Vitamine zugesetzt.

Getreide ist für den Hund nicht notwendig

In Hundefutter nicht enthalten sein sollte glutenhaltiges Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste oder Hafer. Diese Getreidesorten können Unverträglichkeiten und Allergien begünstigen, die sich in schweren gesundheitlichen Problemen äußern. Leider sind diese Getreidesorten in vielen Trockenfuttersorten enthalten, damit die Konsistenz des Endproduktes optimal ist. Moderne Herstellverfahren machen es aber möglich, feste Kroketten auch ohne Getreidezusatz zu produzieren. Bestes Hundetrockenfutter enthält daher nur glutenfreie Getreidesorten wie Reis, Quinoa oder Buchweizen oder setzt auf Alternativen wie die Kartoffel.

Auf tierische und pflanzliche Nebenprodukte sollte verzichtet werden

Gemieden werden sollten Trockenfuttersorten, die tierische oder pflanzliche Nebenprodukte enthalten, die nicht gesondert aufgelistet sind. Tierische Nebenprodukte können Hörner, Hufe, Fell und Federn sein. Diese Stoffe haben in bestem Trockenfutter für Hunde nichts verloren. Sie sind äußerst schwer verdaulich und daher für den Hund ungeeignet. Ebenso unerwünscht sind pflanzliche Nebenprodukte. Hier handelt es sich um billige pflanzliche Stoffe wie Rübenschnitzel, Holzschnipsel oder sogar Erdnussschalen. Pflanzliche Stoffe, die der Hund für eine geregelte Verdauung benötigt, sind in ausreichender Menge in Obst und Gemüse enthalten. Ebenso nicht im Hundefutter landen sollte Zucker. Vor allem die günstigen Futtersorten, die im Supermarkt erhältlich sind, enthalten Zucker. Er ist für den Vierbeiner absolut sinnlos und schadet ihm nur. Ebenso wie Zucker sollte bei bestem Hundetrockenfutter gänzlich auf künstliche Farb- und Aromastoffe verzichtet werden. Naturbelassenes Futter ist deutlich gesünder.

Unterschiedliche Herstellverfahren

Neben den Inhaltsstoffen ist bei bestem Hundetrockenfutter auch die Menge der Zutaten von großer Bedeutung. Grundsätzlich gibt die Deklaration darauf einen guten Rückschluss. Die Liste der Inhaltsstoffe muss in absteigender Reihenfolge angeführt werden. Die Zutat, von der die größte Menge im Futter enthalten ist, steht damit an erster Stelle. Steht hier also Getreide an erster Stelle, handelt es sich keinesfalls um bestes Trockenfutter für Hunde. Zu guter Letzt ist für bestes Hundetrockenfutter auch ein optimaler Herstellungsprozess ausschlaggebend. Während kalt gepresstes Trockenfutter bei der Herstellung mit relativ niedrigen Temperaturen auskommt, sind jene beim Extrusionsverfahren deutlich höher. Das bedeutet, dass im kalt gepressten Futter die Nährstoffe naturbelassen bleiben. Beim Extrusionsverfahren hingegen werden die Inhaltsstoffe durch die Temperatur bereits vorab aufgeschlossen, was zu einer leichteren Verdauung beitragen kann.

Unterschiedliche Bedürfnisse

Die unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche der Hunde macht vor Trockennahrung keinen Halt. Zahlreiche Hersteller haben sich dem angepasst. Was für Trockenfutterarten gibt es?

Hunde mit Allergien und Unverträglichkeiten freuen sich über hypoallergenes Trockenfutter . Auslösende Allergene werden bereits bei der Zusammenstellung der Zutaten vermieden. Fleisch von Känguru, Büffel und anderen exotischen Tieren wird verarbeitet.

Diätfutter ist nach dem Futtermittelrecht ein rechtlich geschützter Begriff. Demnach darf nur Trockenfutter als Diätfutter geführt werden, das einem besonderen Ernährungszweck dient. Neben strengen Qualitätskriterien gibt eine EU-Richtlinie vor, welche Angaben auf der Verpackung gemacht werden darf bzw. muss. Soll das Ziel Gewichtsreduktion sein, muss es mit dem Energiegehalt und der empfohlenen Fütterungsmenge angegeben sein. In diesem Fall ist der der Kaloriengehalt um etwa 15 – 25% reduziert, als beim regulären Trockenfutter. Ohne die Menge im Napf zu verringern. Im Gegenzug sind mehr Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe enthalten. Für den besseren Geschmack sorgt der höhere Anteil Protein. Vorsicht: Diätfutter kann auch in Verbindung mit einer proteinarmen Nahrung stehen. Eine proteinarme Ernährung benötigen häufig ältere Hunde oder Hunde, die an Nierenerkrankungen leiden. Proteine setzen sich gerne als Ablagerungen in den Nierengefäßen ab. Zusätzlich wird die Leber als Entgiftungsorgan gestresst. Die Deklaration des Diätfutters muss daher unbedingt beachtet werden.

Bei trächtigen Hündinnen reicht ab der 5. Woche kein herkömmliches Trockenfutter mehr aus. Der Nährstoffbedarf verändert sich. Es wird vermehrt Energie benötigt. Durchschnittlich etwa 30 – 50%. Abhängig der Rasse und Größe des Wurfs. Über die Nahrung müssen zusätzlich Kohlenhydrate und Proteine aufgenommen werden. Der Bedarf an Rohprotein steigt um 25% in der Trockenmasse. Bei den Kohlenhydraten um 20%. Das benötigte Trockenfutter findet sich unter dem Namen Welpenfutter. Die trächtige Hündin erhält das Welpenfutter, bis sie die Welpen abgesäugt hat. Danach wird es als erste feste Nahrung nur noch von den Welpen selbst benötigt. Wie lange der heranwachsende Hund das spezielle Trockenfutter (auch als Nassfutter möglich) benötigt ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Kleinere Hunde, wie der Yorkshire Terrier, haben bereits nach etwa 9 Monaten ihre endgültige Größe erreicht. Große Hunde, wie der Bernhardiner oder die dänische Doge benötigen bis zu 2 Jahre. Während der Wachstumsphase müssen auf die speziellen Nährstoffbedürfnisse geachtet werden, da es sonst zu Folgeschäden der Knochen kommen kann. Anschließend kann – je nach Bedürfnis – herkömmliches Trockenfutter gewählt werden.

Die richtige Lagerung

Nicht nur Nassfutter wird bei schlechter Lagerung ungenießbar. Auch Trockenfutter kann auf langer Sicht schlecht werden. Viele Hersteller vermarkten das Trockenfutter in wiederverschließbaren Beuteln. Das heißt, die Verpackung ist für eine entsprechende Lagerung geeignet. Ideal ist es, nicht benötigtes Futter kühl zu lagern und vor Lichteinflüssen zu schützen. Eine trockene Umgebung ist ebenfalls wichtig. Feuchtigkeit regt die Bildung von Bakterien und Schimmel an. Leider sind betroffene Anteile nicht gleich erkennbar. Meist reagiert der Hund mit Durchfall, bevor es mit dem Futter in Verbindung gebracht werden kann.

Hilfreich kann es sein, dass Futter in Kunststoffbehälter umzufüllen. Eine Option, die Sinn macht. Insbesondere dann, wenn der Hund dazu neigt, die Originalverpackung zu zerreißen. Der verschließbare Behälter – neben einer intakten, verschlossenen Originalverpackung – hat den Vorteil, dass Insekten nicht an das Trockenfutter gelangen können. Milben, Käfer und Co. können sich negativ auf die Gesundheit des Hundes auswirken. Sollten einmal ungebetene Gäste im Futter festgestellt werden, bleibt nichts anderes übrig, als den Inhalt vollständig zu entsorgen.

Trockenfutter – Besser als sein Ruf

Trockenfutter gehört zu den Nahrungsquellen, über die sich so manche Hundehalter uneins sind. Dabei hat es genauso seine Vor- und Nachteile, wie alle anderen Futterarten auch.

Zu den Vorteilen gehört ganz klar:
– Lange Haltbarkeit: Bei einer richtigen Lagerung kann das Futter im angebrochenen Zustand einige Zeit gelagert werden.
– Geruchsneutral: Wie der Name bereits erahnen lässt ist dem Futter Feuchtigkeit entzogen. Entsprechen ist es für Bakterien schwerer die Nahrung zu zersetzen. Schlecht riechende Nahrungsgerüche können nicht entstehen.
Durch die fehlende Feuchtigkeit entsteht aber auch ein enormer Nachteil. Zumindest dann, wenn der Hund im Allgemeinen dazu tendiert, zu wenig zu trinken. Ein weiterer Minuspunkt ist, dass einige Hersteller im Trockenfutter Getreide verwenden. Das enthaltene Gluten hat nicht umsonst den Beinamen Klebeeiweis und sorgt damit für eine entsprechende Konsistenz der Pellets.

Den Hund genau beobachten

Es ist also keinesfalls einfach bestes Hundetrockenfutter zu finden. Ein Zeichen dafür, dass Futter gesund und gut ist, ist ein gesunder aktiver Hund. Fühlt sich das Tier wohl, ist seiner Rasse entsprechend aktiv, hat einen geregelten Kotabsatz und schönes glänzendes Fell, ist das Futter mit Sicherheit ideal für das Tier geeignet.