Schwarzkümmelöl für Hunde

Es ist noch gar nicht lange her, da kannte kaum jemand Schwarzkümmelöl. Dann kam plötzlich der Boom und seither steht dieses Öl im Fokus von Hundehaltern, die darauf achten ihr Tier möglichst gesund zu ernähren. Das Öl ist mittlerweile seit rund 2000 Jahren bekannt und beliebt. Ursprünglich stammt es aus dem Nahen Osten und wird dort seit jeher erfolgreich in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Schwarzkümmelöl soll gegen Allergien, Bluthochdruck, Schlafstörungen und sogar gegen Krebs wirksam sein. Daneben soll es dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, dass das Öl seinen guten Ruf nicht umsonst genießt. Schwarzkümmelöl ist jedoch nicht nur für den Menschen ein besonders gesundes Öl. Auch im Bereich unserer Haushunde gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, bei denen sich dieses Öl durchaus bewährt.

Schwarzkümmelöl muss von hoher Qualität sein

Schwarzkümmel heißt eigentlich Echter Schwarzkümmel und stammt ursprünglich aus Westasien. Dort ist er in der Türkei und im Irak beheimatet. Heute ist er allerdings auch in Südeuropa, in Indien, Pakistan und Nordafrika zu finden. Die Pflanze zählt zu den Hahnenfußgewächsen und ist einjährig. Sie ist allerdings mit keiner der bekannten Kümmelsorten verwandt. Die bis zu 50 Zentimeter hohe Pflanze blüht weiß bis hellblau. Für die Herstellung des Öls werden die Fruchtkapseln geerntet, sobald diese braun werden. Reifer Schwarzkümmelsamen schimmert mattschwarz und duftet angenehm nach Anis. Nach dem Trocknen und Reinigen der Samen werden diese gepresst. Schwarzkümmelöl ist nur dann sinnvoll, wenn es den Qualitätskriterien entspricht. Es muss unbedingt kalt gepresst sein, denn nur so bleiben die wichtigen Inhaltsstoffe enthalten. So enthält das Öl viele gesundheitsfördernde Stoffe. Hauptbestandteil des Öls sind Fette und damit wichtige essenzielle Fettsäuren. Der Anteil an Linolsäure liegt bei durchschnittlichen 60 Prozent. Voraussetzung dafür ist, dass das Öl schonend hergestellt ist. Zu den weiteren Inhaltsstoffen zählen Magnesium, Zink und Selen. Dazu kommen Vitamin C, B1 Vitamin E, Folsäure, Biotin und Beta-Carotin, Saponine und Thymochinon. Je nach Herstellung ist Schwarzkümmelöl rötlich, gelblich oder bräunlich. Schwarzkümmelöl ist für Hunde jeden Alters geeignet. Ein weiterer Vorteil dieses hochwertigen Öls ist die Tatsache, dass es sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden kann. Damit hilft es, viele Beschwerden zu lindern.

Die positive Wirkung von Schwarzkümmelöl

Das Öl kann bei

  • Gelenkbeschwerden
  • Entzündungen
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Asthma und Erkrankungen der Atemwege
  • Verdauungsbeschwerden
  • gegen Zecken und
  • gegen Flöhe

angewendet werden.

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Schwarzkümmelöl für Hunde

Schwarzkümmelöl bei Allergien

Schwarzkümmelöl innerlich verabreicht hat eine regulierende Wirkung auf allergische Symptome. Grund dafür ist der Wirkstoff Thymochinon. Immer mehr Hunde leiden heute an Allergien. Eine Allergie liegt dann vor, wenn das Immunsystem des Hundes sehr übertrieben auf einen bestimmten Stoff reagiert. Allergien können in jedem Alter des Tieres entstehen und können dem Tier das Leben sehr schwer machen. Auch für den Hundehalter sind Allergien des Hundes eine große Herausforderung. Da wären zuerst die Symptome. Allergien können sich in Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Blähungen aber auch Verstopfung äußern. In der Folge können Darmentzündungen entstehen. Bei manchen Hunden zeigen sich Allergien über Haut und Fell. Der Hund hat plötzlich starken Juckreiz. Er kratzt und leckt und es kommt zu Sekundärinfektionen. Schuppige, trockene Haut, nässende und entzündete Hautstellen und Haarausfall sind klassische Zeichen für eine Allergie. Damit sich eine Allergie manifestieren kann, muss der Hund bereits mehrere Male mit dem Allergen in Kontakt gekommen sein.

Ein Allergen ausfindig machen

Die häufigste Allergie beim Hund ist die Flohallergie. Sie wird durch den Speichel der Parasiten hervorgerufen. Gefolgt von den Allergien auf Umweltreize stehen die Nahrungsmittelallergien an dritter Stelle. Nahrungsmittelallergien sind schwer zu diagnostizieren und das Allergen nicht immer einfach zu ermitteln. Ausschlussdiagnose und Ausschlussdiät helfen hier, erfordern jedoch viel Konsequenz und Geduld seitens des Tierhalters. Hat man das Allergen endlich lokalisiert, muss das Tier den Stoff ein Leben lang meiden. Jeder erneute Kontakt mit dem Allergen sorgt wieder für unangenehme Symptome. Schwarzkümmelöl kann bei Allergien als Futterzusatz gegeben werden. Zeigt der Hund Hautprobleme aufgrund einer Allergie, kann das Öl zusätzlich auch äußerlich angewendet werden. Das Öl lindert dabei die Beschwerden. Die enthaltenen Fettsäuren haben entzündungshemmende Wirkung und können dazu beitragen, dass die Haut sich wieder normalisiert. Innerlich angewendet verringert Schwarzkümmelöl die Histaminausschüttung. Histamine sind die Stoffe, die freigesetzt werden, wenn das Immunsystem eine Substanz aus dem Körper entfernen möchte. Im Falle einer Allergie werden zu viele Histamine ausgeschüttet. Diese bewirken die Symptome, die bei einer Allergie auftreten. Daneben kann das Schwarzkümmelöl das Immunsystem wieder stärken.

Schwarzkümmelöl und seine positiven Eigenschaften

Erkrankungen der Gelenke kommen beim Hund immer wieder vor. Doch nicht nur alte Tiere sind davon betroffen. Einige Rassen sind prädestiniert für Probleme mit den Gelenken. Hunde können an Arthrose, Arthritis, HD oder Spondylose leiden. Neben dem bekannten Grünlippmuschelextrakt kann auch Schwarzkümmelöl in diesen Fällen zur Linderung der Schmerzen beitragen. Gleichzeitig hat es entzündungshemmende Wirkung. Schwarzkümmelöl kann daher helfen, dass der Hund sich wieder leichter und besser bewegen kann. Schwarzkümmelöl enthält Saponine. Diese können Beschwerden mit den Atemwegen positiv beeinflussen und damit lindern. Daneben hat es positive Wirkung auf das Immunsystem. Dieses wird gestärkt und damit kann der Hundekörper Krankheitserreger deutlich besser abwehren.

Wirkung gegen Zecken

Dass Schwarzkümmelöl abschreckend auf Zecken wirkt, ist noch gar nicht so lange bekannt. Angeblich wurde diese Wirkung von einem jugendlichen Schüler entdeckt. Das Experiment erhielt sogar einen Preis bei „Jugend forscht“. Bis dahin galt Schwarzkümmelöl eigentlich eher als Mittel zur Stärkung des Immunsystems und als Unterstützungen bei Allergien. Doch seit jener Zeit wird es als wahres Wundermittel gegen Zecken gehandelt. Zecken sind sehr unangenehme Plagegeister, die Hunde regelmäßig heimsuchen. Dabei warten die Zecken im hohen Gras auf einen passenden Wirt. Wenn sie den Richtigen gefunden haben, saugen sie das Blut des Vierbeiners. Dabei können sie sich um ein Vielfaches vergrößern. Findet man sie nicht rechtzeitig, fallen sie nach einiger Zeit von selbst wieder ab. Während des Saugvorgangs können jedoch Krankheitserreger ins Blut des Hundes übertragen werden. Dabei kann es sich um sehr schwerwiegende Erkrankungen handeln, die dem Hund sogar das Leben kosten können. Genau das ist das Tückische an einem Zeckenbiss.

Anaplasmose

Übertragen wird diese Krankheit durch den Gemeinen Holzbock, die häufigste Zecke in Deutschland. Man nimmt an, dass etwa 1 bis 4 Prozent aller Zecken dieser Art den Erreger in sich tragen. Anaplasmose ist in ganz Europa verbreitet. Rund 1 bis 2 Wochen nach dem Biss kommt es zu hohem Fieber und Mattigkeit. Häufig sind das die einzigen Symptome, was es sehr schwer macht, die Krankheit zu diagnostizieren. Hinzu kommen können jedoch Appetitlosigkeit, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Lahmheit. Bei einigen Tieren kann eine Infektion zu einer Nervenerkrankung führen. Behandelt werden kann die Anaplasmose durch eine mehrwöchige Antibiotikatherapie. Bislang ist kein Impfstoff bekannt.

Babesiose

Babesiose wird durch Einzeller, die Babesien ausgelöst. Die Krankheit ist in den Mittelmeerländern verbreitet, kommt aber immer öfter auch in Mitteleuropa vor. Überträger ist die Auwaldzecke. Sie war ursprünglich nicht in Deutschland heimisch, hat sich aber nun auch hier verbreitet. Rund 0,5 Prozent dieser Parasiten dürften Erreger in sich tragen. Die ersten Symptome treten etwa 1 bis 3 Wochen nach dem Zeckenstich auf. Dazu zählen hohes Fieber, Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust. Bei der Babesiose greifen die Erreger die roten Blutkörperchen an und so kann es zu dunkelbraun verfärbtem Urin kommen. Im weiteren Verlauf kann es zu Schädigungen des Zentralnervensystems kommen, die Bewegungsstörungen und epileptische Anfälle nach sich ziehen. Die Folgen einer akuten Babesiose können Blutarmut, Nierenversagen und damit auch der Tod sein. Impfungen sind derzeit nur in mediterranen Ländern verfügbar.

Borreliose

Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst, die über die Zecke – in diesem Fall den Holzbock – in den Blutkreislauf des Hundes gelangen. Sie breiten sich dort aus und befallen Organe, Gelenke und Nervensystem. Borreliose ist in ganz Europa ausgenommen Griechenland verbreitet. Man nimmt an, dass bis zu 50 Prozent der Zecken infiziert sind. Eine Infektion beim Hund verläuft meist ohne konkrete Symptome. Fieber, Teilnahmslosigkeit und Appetitverlust können auf eine Borreliose hindeuten. In manchen Fällen kann es zu einer Arthritis mit Lahmheit kommen, die in Schüben immer wiederkehrt. Nachdem die Krankheit selten erkannt wird, wird sie häufig chronisch. Dann kann es mit der Zeit zu Schädigung von Herz und Nieren kommen. Durch die sehr unspezifischen Symptome ist es sehr schwer, die Krankheit rechtzeitig zu diagnostizieren. Vorbeugung ist daher anzuraten. Mittlerweile gibt es eine Impfung.

Ehrlichiose

Diese Infektion wird durch Bakterien ausgelöst. Der Überträger ist die Braune Hundezecke. Sie ist zwar in Mitteleuropa nicht heimisch, wird aber immer öfter aus dem Süden eingeschleppt oder der Hund infiziert sich im Urlaub. Bis die Krankheit endlich ausbricht, können oft Jahre vergehen. Die ersten Anzeichen sind meist Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Ein klassisches Symptom ist Nasenbluten. Dazu kommen Blutungen der Haut, der Schleimhäute. Blut in Kot und Urin und Bluthusten sind weitere Folgen. Dazu kann hohes Fieber kommen. Unbehandelt wird die Ehrlichiose chronisch und führt mit der Zeit durch die Blutungsneigung zum Tod. Eine Impfung ist derzeit nicht erhältlich.

Dosierung und Gabe

Genau aus diesen Gründen ist eine gute Prophylaxe gegen Zecken unerlässlich. Schwarzkümmelöl kann hier auf natürliche Art helfen. Dazu gibt man einfach einige Tropfen des Öls in das Trinkwasser oder das Futter des Tieres. Generell rechnet man 1 Milligramm Öl auf ein Kilogramm Körpergewicht. Bei Schwarzkümmelöl handelt es sich um ein Naturprodukt. Es muss daher über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen gegeben werden, um eine Wirkung zu erzielen. Gleichzeitig kann das Öl bei Hautbeschwerden auch äußerlich angewendet werden. Beim Kauf sollte unbedingt auf kalt gepresstes Öl Wert gelegt werden. Dabei sind Öle aus Syrien und Ägypten besonders zu empfehlen. Einmal geöffnet sollte die Flasche kühl und trocken gelagert und innerhalb von zwei bis drei Monaten verbraucht werden. Nicht angewendet werden darf das Öl bei Hunden, die Medikamente nehmen müssen, die Leberprobleme haben oder bei trächtigen und säugenden Hündinnen. Generell sollte auf eine regelmäßige Gabe verzichtet werden. Eine kurmäßige Anwendung ist hier angesagt.

Letzte Aktualisierung am 12.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API