Hundefutter richtig aufbewahren

Hundefutter wird zumeist in größeren Mengen auf Vorrat eingekauft. Zum einen hat man dann stets die benötigte Menge zu Hause und zum anderen ist nicht jedes Hundefutter im Supermarkt um die Ecke erhältlich. Qualitativ hochwertiges Hundefutter sollte jedoch auch ordnungsgemäß aufbewahrt werden. Andernfalls können die Inhaltsstoffe darunter leiden und aus einem guten Hundefutter schlecht verdauliches und ungesundes Futter machen. Dabei besteht auch ein großer Unterschied, ob es sich um Nass- oder Trockenfutter handelt.

Durch schlechte Lagerung wird Futter ungenießbar

Wärme, Licht und Luft können auf die Inhaltsstoffe von Hundefutter starken Einfluss haben. Äußere Einflüsse können sich auf die Qualität auswirken und sogar die chemische Struktur der Inhaltsstoffe verändern oder diese sogar zerstören. Vitamine sind sehr empfindlich auf Sonnenlicht und Wärme. Wird Futter also falsch gelagert, können die Vitamine vollständig zerstört werden. Das merkt man als Halter nicht, doch der Hund erhält zu wenig Vitamine und wird mit Mangelerscheinungen darauf reagieren. Auch Fette sind sehr empfindlich auf eine schlechte Lagerung. Sie werden ranzig, wenn das Futter zu warm wird oder starkem Lichteinfluss ausgesetzt ist. Eine richtige Aufbewahrung sorgt nicht nur dafür, dass der Hund stets wirklich hochwertiges Futter erhält, sondern spart auch Geld. Verdorbenes Futter muss unbedingt entsorgt werden, denn es kann sich sehr negativ auf den Hund auswirken und sogar Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Nassfutter richtig lagern

Nassfutter ist luftdicht in Aludosen abgepackt. Licht und Sonne können den Dosen daher generell nichts anhaben. Allerdings sollten die Dosen dennoch kühl gelagert werden. Ideal ist ein dunkler Vorratsraum oder ein Keller. Hier können die Dosen auch praktisch gestapelt werden. Große Hundefutterdosen sind zumeist kostengünstiger als kleine. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass geöffnete Dosen maximal einen bis zwei Tage lang gut haltbar sind. Sobald die Dosen geöffnet sind, verderben sie sehr rasch. Sie müssen daher unbedingt verschlossen werden. Dazu gibt es im Handel spezielle Kunststoffdeckel. Aber auch Frischhaltefolie oder Alufolie eignet sich dazu, die Dose bis zum Aufbrauchen wieder zu verschließen.

Kein kaltes Futter geben

Nach dem Öffnen muss das Futter im Kühlschrank gelagert werden. Die Dose muss dann allerdings rechtzeitig vor der Fütterung wieder aus der Kühlung genommen werden. Passiert dies nicht, ist das Futter sehr kalt und der Hund kann mit Erbrechen oder Verdauungsbeschwerden darauf reagieren. Sollte man einmal vergessen, das Futter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, kann es auch ganz vorsichtig im Wasserbad erwärmt werden. Die Zugabe von heißem Wasser reicht meist aus, um das Futter auf Temperatur zu bringen. Hundefutter in der Dose, das bei Zimmertemperatur gelagert wird, beginnt schon bald zu gären. Es bildet Bläschen und entwickelt einen starken und unangenehmen Geruch. Derartiges Futter darf keinesfalls mehr verfüttert werden. Ebenso sollte Futter nicht mehr verwendet werden, wenn es aus dem Kühlschrank kommt, nicht aufgebraucht wird und bei Zimmertemperatur gelagert wird. In diesem Fall wird die Kühlkette unterbrochen und es bilden sich Bakterien und Mikroorganismen, die dem Tier schaden können.

Richtige Lagerung von Trockenfutter

Hundefutter richtig aufbewahren

Hundefutter richtig aufbewahren

Nicht nur Nassfutter kann falsch gelagert werden. Auch mit Trockenfutter muss sorgsam umgegangen werden. Auch hier gilt, je größer die Verpackung, desto günstiger kauft man ein. Damit das Trockenfutter lange haltbar bleibt, sollte es in der ungeöffneten Originalverpackung kühl und trocken gelagert werden. Nach der Öffnung empfiehlt sich eine spezielle Futtertonne für die weitere Aufbewahrung. Diese sind im Fachhandel oder direkt über die Futtermittelhersteller erhältlich. Ideal sind Kunststofftonnen. Sie sind leicht zu reinigen und praktisch in der Handhabung. Trockenfutter muss unbedingt auch trocken aufbewahrt werden. Jede Art von Feuchtigkeit kann zur Entstehung von Schimmel und gefährlichen Bakterien führen. Häufig ist dies auf den ersten Blick gar nicht erkennbar und wird erst bemerkt, wenn der Hund Verdauungsprobleme zeigt. Daneben ist es wichtig, dass keine Insekten zum Futter gelangen können. Sollten sich dennoch Milben oder Käfer im Futter eingenistet haben, muss das Futter unbedingt entsorgt werden. Auch diese kleinen Tiere können der Gesundheit des Hundes sehr schaden. Neben einer idealen Lagerung hat eine Futtertonne auch den Vorteil, dass diebische Gesellen sich nicht selbstständig am Futter bedienen können.