Hundefutter für Fellpflege

Hunde können ganz unterschiedliches Fell besitzen. Während sich die einen mit langem seidigem Fell zeigen, punkten andere Hunde durch ein glattes Kurzhaarfell. Auch Rauhaar und Locken haben ihren ganz eigenen Reiz. Jede dieser Fellarten benötigt eine ganz besondere Pflege. Die Vierbeiner müssen daher entsprechend gebürstet und getrimmt werden. Ab und zu darf es auch ein Bad sein. Nur wenn das Fell schön ist und glänzt, wirkt der Hund gesund und fit. Doch nicht nur äußerlich ist eine Pflege wichtig. Haut und Haar der Vierbeiner können durch das richtige Futter positiv beeinflusst werden.

Krankheiten sind am Fell erkennbar

Ist ein Hund nicht fit oder kränkelt, macht sich das nicht selten auch über sein Fell bemerkbar. Noch auffälliger ist das bei einem Nährstoffmangel. Gerötete schuppige Haut sowie stumpfes und struppiges Fell sind daher erste Alarmzeichen, dass etwas mit dem Vierbeiner nicht stimmt. Häufig kann eine Haut- und Fellveränderung mit dem Futter in Verbindung gebracht werden. Minderwertiges und nicht artgerechtes Futter kann ein Grund für diese Veränderungen sein. Dem Hund fehlen dann wahrscheinlich wichtige Nährstoffe oder er kann die im Futter enthaltenen Stoffe nicht gut verwerten. Schuppige Haut mit Krusten kann auf einen Vitamin E Mangel hinweisen. Dieser kommt dann vor, wenn das Futter alt und das Fett bereits ranzig ist. Auch ein Zinkmangel sorgt für eine Veränderung von Fell und Haut. Dieser wird durch Futter mit hohem Gehalt an Vollkorngetreide oder hohen Mineralstoffgehalt begründet. Schuppige Haut kann leicht zu Entzündungen führen. Die Haut juckt, der Hund leckt und die Stelle wird zu einem sogenannten Hotspot, der sich mit der Zeit entzündet.

Fehlende Nährstoffe sorgen für Fellprobleme

Fehlt dem Hund Jod im Futter, wird die Haut sehr dünn und empfindlich. Zudem ist sie sehr trocken und springt leicht. Vitamin A-Mangel dagegen macht die Hornschicht der Haut dicker. Hautentzündungen sind zumeist eine Folge von Vitamin B-Mangel. Das Fehlen von Biotin kann zu stumpfem Fell, Juckreiz, Haarausfall und Hautirritationen führen. Hat der Hund sprödes und glanzloses Fell aber sehr fettige Haut, kann es sein, dass ihm wertvolle essenzielle Fettsäuren fehlen. Diese kann der Hundekörper nicht selbst produzieren. Sie müssen im Hundefutter ausreichend vorhanden sein. Gründe für zu wenig davon ist minderwertiges Futter oder Futter, das während der Produktion zu stark erhitzt wurde.

Inhaltsstoffe für gesundes Fell im Hundefutter

Hat der Hund einen Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen, die für Haut und Haare besonders wichtig sind, nützen bürsten, striegeln und intensive Fellpflege nicht mehr. Die Nährstoffe müssen unbedingt über das Futter zugeführt werden. Es sollte daher in erster Linie das Futter kontrolliert werden. Auf der Deklaration müssen alle Inhaltsstoffe enthalten sein. Handelt es sich um minderwertiges Futter, sollte unbedingt ein Wechsel in Erwägung gezogen werden. Kurzfristig kann die Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln helfen, dass sich Haut und Fell des Tieres wieder rasch regenerieren.

Essenzielle Fettsäuren sind gesund für Haut und Fell

Hundefutter für Fellpflege

Hundefutter für Fellpflege

Es kann aber auch passieren, dass der Hund durch eine Erkrankung oder Operation weniger frisst oder mit Schonkost oder Diät ernährt werden muss. Auch in diesem Fall muss auf die korrekte Zugabe aller Nährstoffe geachtet werden. Von besonderer Bedeutung sind hochwertige Öle. Fisch- und Leinöl enthalten essenzielle Fettsäuren. Damit tragen sich zur Abwehrkraft der Haut bei und wirken entzündungshemmend. Sie dürfen auch beim Barfen nicht fehlen. Einige Hundefutterhersteller haben sich dieses Themas bereits angenommen. So sind heute im Handel einige Futtersorten erhältlich, die sich besonders positiv auf die Haut- und Fellgesundheit von Hunden auswirken, weil sie spezielle Nährstoffe beinhalten. Happy Dog oder Josera zählen zu diesen Herstellern. Hunde freuen sich auch bestimmt über kleine Leckerbissen zwischendurch, die hochwertige Stoffe für Haut und Fell beinhalten. So ist ein Stück Lachs zwischendurch für den Hund sicherlich ein Highlight. Er kann mit ein paar Kartoffeln, ein wenig Hüttenkäse und Leinöl für ein schönes Fell sorgen.

Fellwechsel ist eine Rund-um-Erneuerung

Während der Zeit des Fellwechsels – meist im Frühjahr und Herbst – verändert sich das Fell und damit die Zusammensetzung des Futters. Hauptbestandteil der Haare ist der Stoff Keratin. Bei Keratin handelt es sich um eine Eiweißart. Zusätzlich werden die Aminosäuren Methionin und Cystin benötigt, die ebenfalls Bausteine von Eiweiß sind. Daher ist ein höherer Proteinbedarf aus Eiweißen vorhanden, wenn sich das Fell wechselt. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass bei langhaarigen Hunden in dieser Zeit ein großer Teil der Nahrungsbestandteile für die Fellproduktion benötigt wird.

Viele Vitamine und Mineralstoffe dürfen in der Zeit des Fellwechsels ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Ohne eine ausreichende Versorgung würden nötige Stoffwechselprozesse für das Haarwachstum nicht stattfinden. Eine wichtige Umwandlung wäre zum Beispiel die Keratinsynthese. Neben vielen Vitaminen und Mineralien ist auch auf eine ausreichende Zufuhr von Biotin zu achten. Biotin ist bekannt als Vitamin H und Vitamin B7 und unter anderem für die Zellteilung, sowie die Erbgutinformationen wichtig. Daneben gibt es noch eine weitere wichtige Aufgabe: Es beeinflusst den Stoffwechsel. Am ehesten fallen die Aufgaben am Fell auf. Strahlendes, gut strukturiertes Fell, guter Wuchs der Unterwolle und problemlose Haut spricht für einen guten Biotingehalt. Wer mit rohen Eiern den Gehalt an Biotin erhöhen und damit den Fellwechsel unterstützen möchte, sollte vorsichtig sein. Nur im Eigelb ist der gewünschte Stoff vorhanden. Das Eiweiß bindet wiederum die Eigenschaft und wird vom Körper als Nutzlos ausgeschieden.

Stichwort Futtermittelallergie

Neben den Inhaltsstoffen spiegelt sich noch etwas anderes im Fell wieder: eine Futtermittelallergie. Es zeigt eine sehr ähnliche Symptomatik, als ob in der Nahrung etwas fehlt bzw. zu viel vorhanden ist. Hautrötungen, Schuppen und Juckreiz sind gleichermaßen vorhanden. Mit dem wesentlichen Unterschied, dass der Hund etwas nicht verträgt. In solchen Fällen wird der Tierarzt nach dem Ausschlussverfahren eine Therapie verordnen, um eine sichere Diagnose stellen zu können.

Bei einer Futtermittelallergie ist das Immunsystem des Hundes nicht intakt. Es reagiert auf Bestandteile, die in dem servierten Futter vorhanden sind. Häufig sind es Bestandteile aus Eiweiß- und bzw. oder Kohlenhydratverbindungen. Um Klarheit zu bekommen, auf was der Hund reagiert, werden alle Nahrungsbestandteile vollständig ausgetauscht. Über einen Zeitraum von 2 – 3 Monaten werden nur Protein- und Kohlenhydratquellen gegeben, die bisher noch nicht auf dem Ernährungsplan vorhanden waren.

Ist der auslösende Allergen gefunden, erholt sich das Fell nach einer gewissen Zeit wieder. Einzige Voraussetzung: Das Allergen wird zukünftig vermieden.

 

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