Durchfall beim Hund

Ein gesunder Hund hat auch eine geregelte Verdauung. Das bedeutet, der Hund setzt problemlos Kot in entsprechender Menge verglichen zu seinem täglichen Futter ab. Bedingt durch verschiedene Einflüsse kann es jedoch immer wieder einmal zu Problemen mit der Verdauung des Hundes kommen. Relativ häufig kommt es in diesem Zusammenhang zu Durchfall. Dabei kann es sich um eine kurzfristige und harmlose Störung des Verdauungssystems handeln. Durchfall kann aber auch ein Symptom für eine schwere Erkrankung sein. Für den Hundehalter ist es daher wichtig, seinen Hund und seine Ausscheidungen gut zu beobachten, um im Notfall rechtzeitig einschreiten zu können.

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Verdauungsprobleme kommen häufig vor

Wohl jeder Hundehalter sieht sich irgendwann mit einem Verdauungsproblem seines Hundes konfrontiert. Viele Vierbeiner sind unkompliziert und leiden selten an Verdauungsstörungen. Andere dagegen sind äußerst sensibel und reagieren schon auf jede Kleinigkeit mit Verstopfung, Durchfall oder Blähungen. Wer als Hundehalter in einem derartigen Fall weiß, was zu tun ist, hat einen klaren Vorteil. Das kommt dann in erster Linie dem Vierbeiner zugute, der sich ja nicht selbst helfen kann und darauf angewiesen ist, dass sein Frauchen oder Herrchen im Ernstfall richtig reagiert.

Durchfall ist nur ein Symptom

Durchfall ist keine Erkrankung. Durchfall ist stets ein Symptom für eine Erkrankung, die häufig ihre Ursache im Verdauungstrakt hat. Durchfall kann akut auftreten, aber auch chronisch verlaufen. Chronisch ist er dann, wenn er länger als zwei Wochen anhält. Generell spricht man von Durchfall, wenn der Kot breiig oder flüssig bis wässrig ist. Die Farbe kann gleich sein wie bei normalem Kot. Durchfall kann aber auch hell oder ganz dunkel sein. Es kann auch zu Blutbeimischungen kommen. Gleichzeitig zum Durchfall kann es zu Erbrechen kommen. Zeigt der Hund Durchfall, sollte der Hundehalter in erster Linie darüber nachdenken, ob es einen Grund dafür gibt.

Durchfall kann ganz harmlos sein

Hat der Hund etwas gefressen, was ihm nicht bekommt? Hat der Hund in letzter Zeit viel Aufregung gehabt? Gibt es andere Beschwerden, die mit den Verdauungsstörungen in Verbindung gebracht werden können? Zeigt der Hund neben dem Durchfall keine weiteren Beschwerden und ist lustig und munter, so kann man davon ausgehen, dass es sich um eine kurze und harmlose Störung der Verdauung handelt. Ganz anders liegt der Fall, wenn es sich um einen Welpen handelt. Hat der kleine Durchfall, wird dieser Zustand rasch zum Notfall. Welpen werden durch Durchfall deutlich mehr geschwächt, als dies bei einem ausgewachsenen Hund der Fall ist. Darum sollte man den Welpen stets ohne abzuwarten dem Tierarzt vorstellen. Bei einem ausgewachsenen Hund kann man dagegen gerne etwa 48 Stunden lang abwarten.

Symptome

Hat der Hund Durchfall, merkt man dies in den meisten Fällen erst, wenn er Kot absetzt. Dieser kann ganz normal aussehen und nur einfach flüssig sein. Häufig ist der Durchfall schleimig und grün. Sofort reagieren sollten Hundehalter dann, wenn sie Blutbeimengungen bemerken. Zum Durchfall können Störungen des Allgemeinbefindens kommen. Der Hund ist vielleicht müder als sonst, will nicht so gerne spielen und seine allgemeine Begeisterung fehlt. Diese Symptome können sich mit länger anhaltendem Durchfall steigern. Es kann zu Fieber, Bauchschmerzen, Blähungen, Apathie und Darmgeräuschen kommen. Manchmal haben die Hunde auch keinen Appetit mehr und fressen entsprechend wenig oder verweigern ihre Mahlzeiten sogar. Ist der Durchfall stark, kann es passieren, dass der Hund seinen Kotabsatz nicht mehr unter Kontrolle hat. In diesem Fall kann es vorkommen, dass er es nicht mehr ins Freie schafft und dann den Wohnraum verschmutzt. Keinesfalls darf er dafür bestraft werden. Er tut dies nicht mit Absicht.

Durchfall beim Hund

Mögliche Ursachen für Durchfall

Nachdem Durchfall keine eigenständige Erkrankung ist, sondern nur ein Symptom ist, können die Ursachen sehr vielfältig sein. Die wahren Gründe kann zumeist nur der Tierarzt nach einer genaueren Untersuchung feststellen. Dennoch kennen Hundehalter ihre Tiere sehr genau und häufig kommen ganz einfache Gründe infrage:

    • Das Futter des Hundes wurde umgestellt.
    • Die Futterumstellung ist zu schnell erfolgt. Der Hund konnte sich noch nicht an die neue Ernährung gewöhnen.
    • Der Hund hat etwas Ungewohntes gefressen. Milch kann etwa zu Durchfall führen. Bei einigen Hunden kann auch rohes Fleisch dazu führen, wenn der Hund sonst nur industriell gefertigtes Futter erhält.
    • Der Hund hat verdorbenes Futter zu sich genommen oder auf dem Spaziergang etwas aufgenommen, das ihm nicht bekommt. In diesem Fall kann es sogar zu einer Vergiftung kommen.
    • Der Hund hat eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder eine Futtermittelallergie. Hier ist allerdings zu unterscheiden: Während die Unverträglichkeit von Geburt an besteht, entwickelt sich die Allergie erst mit den Jahren. Der Hund muss dazu bereits mehrere Male Kontakt mit dem Allergen gehabt haben.
    • Der Hund leidet unter Parasitenbefall. Dabei kann es sich um Darmparasiten wie Würmer handeln.
    • Der Hund leidet an einer Infektion durch Viren oder Bakterien.
    • Infrage kommt auch eine Infektion durch Einzeller wie etwa Giardien.
    • Der Hund reagiert auf Stress mit Durchfall. Vielleicht haben sich Gegebenheiten im direkten Umfeld des Tieres verändert. Manche Hunde reagieren auf den Verlust eines Familienmitgliedes mit Durchfall und Erbrechen. Das kann auch ein Symptom für Angst oder Nervosität sein.
    • Der Hund hat eine chronische Entzündung im Verdauungstrakt.
    • Einige Erkrankungen innerer Organe wie etwa der Leber oder der Bauchspeicheldrüse rufen Durchfall hervor.
    • Antibiotikagabe kann ebenfalls Durchfall verursachen.
    • Der Hund hat einen Fremdkörper verschluckt. In diesem Fall kann es zuerst zu Durchfall kommen, bevor sich der Stuhl soweit verfestigt, dass es im Ernstfall zum Darmverschluss kommen kann.
    • Durchfall kann auch ein Zeichen für eine schwere Erkrankung wie einen Tumor oder Krebs sein.
    • Häufig reagieren Hunde mit Durchfall auf das Fressen von Giftpflanzen.
    • Tritt der Durchfall rasch und ohne erkennbare Gründe auf, so sollte auch immer eine Vergiftung durch einen Giftköder in Betracht gezogen werden.

Ernährungsfehler als häufige Ursache

In vielen Fällen kann der Durchfall auf Ernährungsfehler zurückgeführt werden. Das kann etwa minderwertiges oder eben verdorbenes Futter sein. Es kann sein, dass das Futter einfach zu kalt verfüttert wurde. Wird Feuchtfutter im Kühlschrank aufbewahrt, sollte es immer vor der Fütterung auf Raumtemperatur gebracht werden. Tischabfälle und Reste von menschlicher Nahrung sorgen beim Hund oft für Verdauungsprobleme, auch wenn sie ihm noch so gut schmecken. Auch bei zu großen Futtermengen sollte man daran denken, dass die Verdauung nicht mitspielt. Im Winter kommt es immer wieder zu Durchfall, wenn Hunde Schnee fressen. Wie beim Menschen kann auch sehr fettreiche Nahrung für Durchfall sorgen. Hundehalter sollten auch gut über alle Lebensmittel Bescheid wissen, die der Hund nicht fressen darf. So kann Durchfall oft vermieden werden.

Erste Hilfe bei Durchfall

Hat der Vierbeiner Durchfall, sollte er auf Nulldiät gesetzt werden. Wichtig dabei ist, dass er ausreichend frisches Wasser zur Verfügung hat. Das ist wichtig, damit der Körper nicht austrocknet. In vielen Fällen reicht eine 24-stündige Nahrungsabstinenz bereits aus und die Verdauung stabilisiert sich wieder. Treten allerdings weitere Symptome auf oder wird der Durchfall blutig oder stärker, sollte man nicht zögern, den Tierarzt aufzusuchen. Für ihn sind alle Beobachtungen, die der Tierhalter in der letzten Zeit gemacht hat, sehr hilfreich. Ebenso ist eine Stuhlprobe des Hundes ein guter Anhaltspunkt für eine Diagnose. Der Tierarzt wird in erster Linie versuchen, den Wasserhaushalt des Tieres wieder in Ordnung zu bringen. Dazu kann eine Infusion notwendig sein. Eine Blutuntersuchung bringt dann Aufschluss über die Funktion der inneren Organe. In einigen Fällen kann auch eine Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung notwendig werden. Je nach Erkrankung wird der Tierarzt dann die Therapie beginnen. Häufig benötigt der Hund für die erste Zeit Schonkost und Elektrolyte.

Hausmittel

Gegen Durchfall gibt es zahlreiche Hausmittel. Diese sollte man allerdings nur dann anwenden, wenn man sicher ist, dass es sich um harmlosen Durchfall handelt. Eines der besten Hausmittel in diesem Zusammenhang ist die Morosche Möhrensuppe. Dazu benötigt man 500 Gramm Karotten. Diese schneidet man klein und lässt sie in 1,5 Liter Wasser eineinhalb Stunden lang kochen. Danach püriert man das Ganze im Mixer oder drückt alles durch ein Sieb. Die entstandene Masse wird mit einem Liter Wasser aufgefüllt. Danach gibt man etwa drei Gramm Kochsalz dazu und fertig ist das Wundermittel gegen Durchfall. Eingesetzt wurde diese Suppe erstmals im Jahr 1908 von Professor Ernst Moro. Damals verstarben in einer Kinderklinik mehrere Kleinkinder aufgrund schwerer Durchfälle. Die Sterberate konnte durch die Suppe damals erheblich gesenkt werden.

Karotten wirken Wunder bei Durchfall

Heute weiß man, dass Karotten sogar Antibiotika ersetzen können und so ist die Suppe bei Mensch und Hund gleichermaßen beliebt. Das Geheimnis sind die Inhaltsstoffe in der Karotte. Durchfall entsteht durch Bakterien oder Viren, die sich im Darm ansiedeln und Giftstoffe freisetzen. Die Darmflora wird angegriffen und es kommt zu Durchfall. Die Inhaltsstoffe der Karotte können genau diesen Vorgang blockieren. Die Bakterien und Viren können sich nicht ansiedeln und werden wieder ausgeschieden. Der Durchfall bessert sich sehr rasch. Damit die Oligogalakturonsäuren auch richtig wirken, müssen die Karotten sehr lange gekocht werden.

Kohletabletten als Erste Hilfe

Zu den Hausmitteln zählen auch die Kohletabletten. Sie sollten immer in der Hausapotheke verfügbar sein. Kohletabletten binden Giftstoffe im Darm und mit der Kohle werden diese dann ausgeschieden. Der Stuhl verfestigt sich wieder. Hundebesitzer sollten sich allerdings nicht erschrecken, denn der Stuhl wird nach Gabe von Aktivkohle entsprechend schwarz. Kohletabletten können auch im Ernstfall Gifte im Körper binden. Das kann vor allem bei aufgenommenen Giftködern helfen, dass die Stoffe nicht in den Blutkreislauf gelangen. Der Tierarzt muss in diesem Fall jedoch dennoch so rasch wie möglich aufgesucht werden.

Vorbeugung schadet nie

Damit der Hund erst gar nicht Durchfall bekommt, können Hundebesitzer auf Einiges achten. Hunde benötigen artgerechtes und qualitativ hochwertiges Hundefutter ohne Getreide mit sehr hohem Fleischanteil. Dieses Futter sollte möglichst temperiert in zwei Portionen täglich gegeben werden. Küchenabfälle oder Essensreste sind keine geeignete Hundenahrung. Bei der Fütterung von Obst, Gemüse oder Nüssen muss darauf geachtet werden, dass der Hund es auch fressen darf. Einige Obst- und Gemüsesorten sind für Hunde sogar tödlich. Hundehalter sollten gut überlegen welche Pflanzen in Haus und Garten gedeihen sollen. Viele Pflanzen sind für Hunde giftig. Man sollte daher darauf verzichten. Vorsicht beim Spaziergang! Immer wieder kommt es vor, dass Giftköder ausgelegt werden. Ein Anti-Giftköder-Training oder auch ein Beißkorb bei besonders verfressenen Tieren kann Leben retten. So können mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen vielleicht böse Folgen vermieden werden.

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