Diese Kosten sollten Sie vor dem Kauf eines Hundes beachten

Hunde sind wirklich ganz wundervolle Haustiere. Sie sorgen dafür, dass man sich mehr bewegt und lieben Frauchen und Herrchen bedingungslos. Doch was viele Menschen leider vor der Anschaffung eines Hundes nicht bedenken, ist nicht nur die Zeit, die man aufbringen muss, sondern auch die Kosten, die so ein Vierbeiner verursacht. Das Ende vom Lied ist dann leider oft, dass die Fellnase im Tierheim landet, über Ebay-Kleinanzeigen verhökert wird, oder – noch schlimmer! – einfach ausgesetzt wird. Nachstehend möchten wir Ihnen einige Kosten aufzeigen, die so zusammen kommen können.

  1. Der Hund zieht ein – die Grundausstattung

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Wenn Sie angehender Hundeerstbesitzer muss natürlich auch eine gewisse Grundausstattung angeschafft werden BEVOR der Hund einzieht. Das sind Futter- und Wassernapf, eine Liegestatt (Körbchen oder ähnliches), Spielzeug, Leine(n) und Halsband. Je nach Rasse können auch noch Bürsten, Mäntelchen oder ähnliches dazu kommen.

Die Kosten hierfür variieren stark. Je nachdem, ob Sie sich für die günstige oder die Luxusvariante entscheiden. Im Haustiermagazin finden Sie zudem einen sehr schönen Artikel darüber, was bei vor dem Kauf eines Hundes zu beachten ist.

  1. Das Futter

Ein weiterer Kostenfaktor, den angehende Hundebesitzer oft nicht bedenken, ist das Futter. Denn gerade große Hunderassen benötigen enorm viel davon. Da sind im Monat  schnell einige Euros im zweistelligen Bereich für Futter ausgegeben. Fängt man dann eventuell noch an, den Hund zu barfen (Rohfütterung) oder der Vierbeiner braucht aus verschiedenen Gründen Spezialfutter, kommen schnell einige hübsche Sümmchen zusammen. Hier darf man jedoch nicht den Fehler machen und auf billiges Futter zurückgreifen. Hier können im Alter die Arztkosten dann enorm steigen. Wir empfehlen hochwertiges Nassfutter wie das Nassfutter von Anifit. Zumindest sollte das Futter getreidefrei sein und einen hohen Fleischanteil aufweisen.

Wobei wir auch hier keine pauschale Aussage zur Höhe treffen können, da sich die Kosten von Hund zu Hund unterscheiden.

  1. Steuern

Ein Hund muss ab einem gewissen Alter bei der Gemeinde angemeldet werden. Ab diesem Zeitpunkt wird dann auch die jährliche Hundesteuer fällig. Falls Sie mit dem Gedanken spielen sollten, Ihren Hund wegen der Hundesteuer nicht anzumelden, bedenken Sie bitte, dass eine Strafe von bis zu 10.000 €uro fällig werden kann, wenn Sie mit einem Hund ohne Steuermarke erwischt werden.

Die Steuersätze variieren sehr stark. In der Regel ist es so, dass in der Stadt meist eine höhere Hundesteuer fällig wird als auf dem Land. Für die sogenannten „Kampfhunde“ gelten noch einmal gesondert Regeln. Für diese Rassen werden sehr viel höhere Steuern fällig. Allerdings unterscheiden sich die Rasselisten von Bundesland zu Bundesland (Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben zum Beispiel gar keine Rasseliste).

  1. Tierarzt

So lange der Hund gesund ist, halten sich die Tierarztkosten noch relativ in Grenzen. Da wäre zum einen die jährliche Impfung und zum anderen eventuell die Kosten für eine Kastration beziehungsweise Sterilisation.

Richtig teuer wird es dann, wenn der Hund krank wird oder unter chronischen Erkrankungen leidet. Für Operationen und ähnliches können da unter Umständen dreistellige Beträge zusammenkommen (nach oben gibt es natürlich keine Grenzen). Hier kann möglicherweise eine Tierkrankenversicherung das Schlimmste abfangen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter https://www.petplan.de/die-hundenkrankenversicherung-von-petplan/.

  1. Versicherungen

Neben einer Tierkrankenversicherung gibt es noch eine weitere Versicherung, die jeder Hundehalter definitiv abschließen sollte: Die Hundehaftpflichtversicherung. Denn viele Hundehalter unterschätzen den Schaden, den ein noch so kleiner Hund anrichten kann. Ein gutes Beispiel ist da der Radfahrer, der versehentlich von Ihrem Hund vom Rad geworfen wird oder der Jogger, der stürzt, weil er sich vor Ihrem freilaufenden Hund erschreckt hat oder angesprungen wurde.

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist aber nicht nur dazu da, Schäden zu bezahlen. Auch wenn Ihr Hund zu Unrecht beschuldigt wird, übernimmt die Haftpflicht in der Regel die weiteren Kosten, zum Beispiel für einen Anwalt.

  1. Der Hund selbst

Zu guter Letzt kostet natürlich auch der Hund selbst etwas. Möchte man einen Rassehund von einem seriösen Züchter, dann kann das durchaus 1000 €uro oder mehr kosten. Allerdings können Sie hier sicher sein, dass Sie einen gesunden Welpen bekommen. Anders sieht das bei den sogenannten Vermehrern aus, die Ihre Welpen zu Schleuderpreisen anbieten. Unterstützen Sie diesen Welpenhandel auf gar keinen Fall! Die Hundemütter werden unter katastrophalen Bedingungen gehalten, und sind nur dazu da, niedliche Welpen zu produzieren. Diese werden zu oft zu früh von der Mutter getrennt, und sind auch in den meisten Fällen dazu noch schwerkrank. Verfallen Sie nicht dem Glauben, mit einem solchen Welpen zu sparen. In der Regel kommen immense Tierarztkosten auf Sie zu, und Sie können von Glück reden, wenn der Welpe überhaupt ohne größere Schäden überlebt!

Auch für Tierheimhunde – egal ob aus dem Auslandstierschutz oder aus Deutschland – wird eine gewisse Schutzgebühr fällig. Dafür bekommen Sie einen Hund der gesund, geimpft und, zumindest in den meisten Fällen, kastriert beziehungsweise sterilisiert ist.