Die fünf häufigsten Fehler beim Barfen

Barfen liegt im Trend. Obwohl es der natürlichen Nahrung unserer Hunde am ähnlichsten ist, wird diese Form der Hundeernährung immer wieder schwer kritisiert. Einer der Gründe dafür ist sicherlich, dass man sich als Hundebesitzer wirklich gut mit der Materie auseinandersetzen muss. Es ist unbedingt notwendig, genau über die Bedürfnisse des Hundes Bescheid zu wissen, um das Tier richtig füttern zu können. Bei keiner Fütterung können so viele Fehler gemacht werden wie bei der

Zu einseitige Ernährung

Eine ausgewogene Barf-Mahlzeit sollte sich so gut wie möglich an den Beutetieren des Hundes orientieren. Würde der Hund selber jagen, würde er nicht nur das Muskelfleisch wählen. Er würde auch Innereien, Fell und Knochen fressen. Jedes einzelne Stück des Beutetieres hat seine ganz eigenen Aufgaben und liefert ganz besondere Nährstoffe. Viele Hundehalter meinen es gut mit ihrem Schatz und verwöhnen ihn mit hochwertigem Muskelfleisch. Erhält der Hund nur dieses Fleisch, kommt es zu einer Überversorgung an Proteinen. Zu viel Eiweiß belastet den Hundekörper. Es muss abgebaut werden. Dabei entsteht Ammoniak, das über die Niere ausgeschieden wird. Solange der Hund gesund ist, passiert nichts. Mit der Zeit leiden aber die Nieren darunter. Ideal ist es auch, Fleischsorten zu variieren, damit die Nährstoffversorgung nicht zu einseitig ist. Die richtige Mischung aus diesen verschiedenen Fleischsorten mit Innereien, Knochen, Gemüse, Obst und Ölen macht aus der Mahlzeit erst eine gesunde Hunbdemahlzeit.

Falsche Energiemenge

Für Barf-Anfänger ist es sehr schwer, die richtige Energiemenge für den Hund zu treffen. Hier können spezielle Ernährungspläne helfen, die dem Gewicht und dem Alter des Tieres angepasst werden. Mit der Zeit geht die Zubereitung der richtigen Futtermenge in Fleisch und Blut über und wird kein Problem mehr darstellen. Zu bedenken gilt immer, dass unterschiedliche Fleischsorten unterschiedlich viel Fett enthalten. Das Tier sollte, wie auch bei anderen Fütterungsmethoden, genau beobachtet werden. Über- oder Untergewicht kann an den Rippen gut abgelesen werden. Sie müssen gut fühlbar sein, dürfen aber keinesfalls zu stark zu sehen sein.

Zu viele Knochen

Ein Fehler, der nicht nur beim Barfen gemacht wird, ist die Gabe von einer zu großen Menge Knochen. Hunde benötigen einen gewissen Anteil für ihre gesunde Ernährung. Knochen sorgen daneben für gesunde Zähne. Erhält das Tier zu viele Knochen verdickt sich der Nahrungsbrei in der Darmpassage. Er kann nicht mehr korrekt weitertransportiert werden. Die Muskelaktivität des Darms wird behindert während dem Nahrungsbrei immer mehr Wasser entzogen wird. Es entsteht Knochenkot, der zementartig hart ist und den Darm verstopft. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Darmverschluss, der lebensbedrohend ist und operativ behoben werden muss. Hier muss unbedingt rechtzeitig der Tierarzt aufgesucht werden.

Zu viele Kohlenhydrate

Die 5 häufigsten Fehler beim Barfen

Die 5 häufigsten Fehler beim Barfen

Kohlenhydrate sind zwar wichtig, jedoch sollte der pflanzliche Anteil nicht über 30 Prozent von der gesamten Mahlzeit liegen. Gesunde Kohlenhydrate sind Obst und Gemüse. Auf Getreide sollte beim Barfen in jedem Fall verzichtet werden. Ein zu viel an Kohlenhydraten fördert Übergewicht, das schwere Erkrankungen nach sich ziehen kann und den Bewegungsapparat des Tieres belastet.

Falsche Fettmenge

Fett ist im Hundefutter unerlässlich. Es sollte sich dabei um hochwertige Öle wie Fisch- oder Leinöl handeln. Sie enthalten die für den Hund unerlässlichen essenziellen Fettsäuren, die für die inneren Organe und das Herz- Kreislaufsystem besonders wichtig sind. Diese Öle müssen in ausreichender Menge gegeben werden. Zu viel davon begünstigt allerdings wieder Übergewicht.

Barf ist gar nicht so schwer

Wer sich dazu entschließt, seinen Vierbeiner roh zu füttern, sollte sich im Vorfeld gut über die Bedürfnisse des Hundes informieren. Ein Gespräch mit einem aufgeschlossenen Tierarzt oder einem speziellen Ernährungsexperten für Hunde kann hier helfen. Setzt man das Futter dann korrekt zusammen und sorgt für eine tägliche Mischung aus den wichtigen Zutaten, bietet man dem Tier eine ausgewogene und sehr gesunde Ernährung.

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