Diätfutter für den Hund ohne Getreide

Schon lange ist bekannt, dass die deutsche Bevölkerung ein Gewichtsproblem hat. Mehr als die Hälfte der Frauen und etwa zwei Drittel der Männer sind übergewichtig. Doch nicht nur die Menschen kämpfen mit einem Zuviel an Pfunden. Auch ihre Haustiere leiden viel zu oft unter Übergewicht. So bringt in Deutschland beinahe jeder dritte Hund zu viel Gewicht auf die Waage. Doch das, was zu Beginn als harmlos und putzig erscheint, kann für Vierbeiner schwere Folgen haben. Diät ist also angesagt und dabei kann Diätfutter für den Hund ohne Getreide gute Dienste leisten.

Wie entsteht Übergewicht beim Hund?

Übergewicht beim Hund entsteht ebenso wie jenes beim Menschen. In erster Linie ist ein Überschuss an Nährstoffen für die Speckröllchen verantwortlich. Erhält der Hund regelmäßig mehr Nährstoffe, als er durch seine täglichen Aktivitäten abbauen kann, entsteht Übergewicht. Häufig sind die Angaben der Hersteller von Futtermitteln deutlich zu hoch und empfehlen eine zu üppige Tagesration. Doch der Hund muss nicht unbedingt zu viel Nahrung erhalten. Es reicht schon aus, wenn seine Nahrung sehr viel Getreide enthält. Die Kohlenhydrate aus dem Getreide können nicht vollständig abgebaut werden. Sie werden in Fett umgewandelt und im Körper eingelagert. Ein weiterer Grund für die Fettdepots sind zu viele Leckereien. Hier einmal ein Würstchen und dort ein Hundekeks – all das legt sich auf die Rippen der Vierbeiner. Übergewicht kann aber auch durch Krankheiten wie eine Nebennierenüberfunktion oder eine Unterfunktion der Schilddrüse bedingt sein.

Folgen von Übergewicht

Der Hund ist dann zu dick, wenn die Rippen nicht mehr gut zu spüren sind. Sobald eine Fettschicht darüberliegt, sollte der Hund abnehmen. Dazu ist ein spezielles Futter für den Hund ohne Getreide wichtig. Denn je dicker der Hund wird, desto weniger bewegt er sich. Dadurch kann er noch weniger Kohlenhydrate abarbeiten. Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem es auszubrechen gilt, denn Übergewicht schadet der Gesundheit des Tieres. Ein Hund, der unter Adipositas leidet, ist deutlich anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als ein normalgewichtiges Tier. Dazu kommen Knochen- und Gelenkprobleme wie Arthrose. Dicke Hunde bewegen sich schwerfällig und leiden zumeist an Atemnot. Diabetes ist eine weitere Folge von Übergewicht, ebenso wie eine Fettleber.

Eine Diät muss strikt eingehalten werden

Wenn der Hund abspecken muss, sollte zu allererst die Ursache für das Übergewicht gesucht werden. Liegt es an einem Nahrungsmittelüberschuss, ist eine Veränderung der Fütterung notwendig. Dazu sollte das Tier mehr Bewegung machen. Das Tier darf allerdings niemals hungern. Ein Ernährungsexperte hilft Hundebesitzern dabei, einen geeigneten Ernährungsplan zu erstellen in dem genau aufgelistet ist, wie viel Diätfutter für den Hund ohne Getreide täglich gefüttert werden darf. Dazu wird die Menge, die der normalgewichtige Hund benötigen würde, herangezogen und entsprechend reduziert. Auch die Menge der Leckerlis wird darin angeführt. Wichtig ist es dann, diesen Plan auch korrekt einzuhalten. Zusätzliche Leckereien sind absolut tabu. Ideal ist es die tägliche Futtermenge auf drei Mahlzeiten aufzuteilen. Je nachdem wie viel Übergewicht der Hund auf die Waage bringt, muss die Diät oft mehrere Monate strikt eingehalten werden.

Bewegung ist wichtig

Diätfutter für den Hund ohne Getreide

Diätfutter für den Hund ohne Getreide

Neben der Gabe von Diätfutter für den Hund ohne Getreide ist Bewegung das zweite Standbein einer erfolgreichen Diät. Ist der Hund bereits stark übergewichtig, wird dies sehr mühsam. Diese Tiere sind zumeist bereits sehr träge, haben Schwierigkeiten sich zu bewegen und dazu kommt dann auch noch Atemnot. Der Hundehalter muss das Tier daher langsam wieder an mehr Bewegung gewöhnen. Gleich mit dem Tier laufen zu gehen ist mit Sicherheit der falsche Weg. Zu Beginn verlängert man ganz einfach die täglichen Spaziergänge regelmäßig um einige Minuten und versucht dabei auch immer schneller zu werden. Zeigen sich erste Erfolge, kann das Programm stetig gesteigert werden. Bewegung ist auch für gesunde Hunde wichtig. Das Ausmaß an Bewegung sollte stets der Hunderasse und dem Temperament des Tieres angepasst sein. Besonders gesund ist Bewegung im Wasser. Schwimmen schont die Gelenke, verbraucht aber auch eine Menge an Kalorien. Das Geheimnis des Erfolges ist also ganz einfach: eine strikte Diät mit Diätfutter für den Hund ohne Getreide und ein ausgewogenes Sportprogramm, das dem Hund angepasst ist. So wird der Vierbeiner rasch wieder seine Traumfigur erreichen.