Der richtige Futternapf für den Hund

Jeder Hund möchte seine tägliche Nahrung erhalten. Der eine hat mehr Appetit als der andere. Dabei spielt die Größe und das Alter des Vierbeiners eine wichtige Rolle für den passenden Futternapf. Doch welcher Napf ist der richtige für den Hund?

Verschiedene Hunderasse – Verschiedene Futternäpfe

Futternapf ist nicht gleich Futternapf. Es gibt nahezu so viele Modelle, wie es Hunderassen gibt. Um das richtige Modell zu erhalten, sollte auf einige Dinge eingegangen und berücksichtigt werden.

Komfort für den Hund

Für den Hund ist es einfacher aus einem größeren Futternapf zu fressen. So muss sich dieser in keine unnatürliche Haltung begeben um an sein ganzes Futter zu gelangen. Bereits aus diesem Grund ist es sinnvoll einen Futternapf zu wählen, der Größer ist. Der positive Nebeneffekt ist, dass durch das Fressen keine Futterspritzer neben den Napf gelangen können.

Ein wichtiger Punkt ist die richtige Größe des Futternapfes. Ein häufig stattfindender Fehler ist, dass zunächst ein kleinerer Napf gewählt wird. Denn das bekannte Augenmaß lässt Täuschungen zu. Um das richtige Futtergefäß zu finden gilt es mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Die Größe des Hundes, die Breite der Schnauze sowie die Fressgewohnheiten. Dabei bildet die Größe des Hundes und die seiner Schnauze das A und O. Dem Hundehalter sollte hierbei bewusst sein, dass ein Mops aufgrund seiner breiteren Schnauze einen breiteren Napf als ein Dackel benötigt. Dies ist auch im Vergleich Bernhardiner und Windhund der Fall. Ebenfalls sollte bei der Tiefe auf die Füllmenge geachtet werden. Die Füllmenge unterscheidet sich zwischen Nass- und Trockennahrung und der Menge an sich. Bemerkbar macht sich, ob einmal am Tag oder mehrmals täglich gefüttert wird.

Was ist die richtige Napfgröße?

Je nach Hersteller schwanken die Größen für Futternäpfe. Die Differenz kann bis zu 200ml betragen. Die Größendifferenzen erschweren die Wahl zusätzlich. Um dennoch auf der sicheren Seite zu sein lässt sich bereits im Vorfeld einige gewisse Vorkehrungen treffen. Die Breite der Schnauze, der Durchmesser des Kopfes sowie das Fressverhalten des Hundes sollten bekannt sein. Für die Füllmenge sollte der Hundehalter wissen, wieviel Nahrung der Hund in etwa erhält. Wird 1000g Nahrung gegeben benötigt der Napf ein Volumen von 1000 ml. Empfehlenswert ist es, einen Napf zu wählen, welcher noch etwas mehr Volumen zur Verfügung stellt. Der Grund liegt in den Schwankungen der Nahrung. Wer sich mit der Nahrungsmenge nicht sicher ist, sollte diese mithilfe einer Küchenwaage abwiegen. Dabei dient 1g Nahrung etwa 1ml Volumen als gute Orientierungshilfe.

Die Fresshaltung des Hundes

Manche Futternäpfe sind in Verbindung mit sogenannten Futterstationen erhältlich. Das Besondere an solchen Stationen ist, dass diese meist in der Höhe angebracht sind. Über die Notwendigkeit, ob der Futternapf höher angebracht sein soll, lässt sich kein Richtwert geben. Nur so viel: Für manche Hunde kann es durchaus eine gute Empfehlung sein. Sei es, damit sie „ordentlicher“ fressen oder aus gesundheitlichen Gründen. Hinter gesundheitlich Gründen können sich zum Beispiel Schwierigkeiten mit der Haltung verbergen. Letztlich ist ein höher Angebrachter Futternapf eine Entscheidung der persönlichen Einstellung des Halters. Wer sich für eine solche Variante entscheiden möchte, sollte berücksichtigen, dass sich die Napfstation auf Brusthöhe des Hundes befindet.

Das Material des Futternapfes

Der richtige Futternapf für den Hund

Der richtige Futternapf für den Hund

Aus welchem Material der Futternapf bestehen soll bleibt den Vorlieben des Hundehalters sowie Hundes selbst überlassen. Es gibt nur wenig worauf geachtet werden muss. Hilfreich ist es, ein Material zu wählen, welches leicht zu reinigen und äußerst robust ist. Handelt es sich um einen Napf aus Kunststoff sollten in der Verarbeitung keine Weichmacher verwendet worden sein. Stichwort Verarbeitung: Im Allgemeinen ist es wichtig darauf zu achten, dass keine Bruch- und Schnittkanten vorhanden sind. Der Hund könnte sich daran schneiden bzw. Stücke, die unbemerkt abgebrochen sind, verschlucken.