Bio Hundefutter Test

So wie bei uns Menschen gibt es auch für unsere geliebten Vierbeiner Bio-Nahrung. Das Bio-Hundefutter ist eine gesunde Alternative zu herkömmlicher Hundenahrung und gewinnt immer mehr an Beliebtheit bei Hundebesitzern. Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter, anhand des Bio Siegel wird versichert dass das Futter frei von chemischen Farb- und Geschmacksstoffen ist. Zusätzlich zeichnet sich das Bio-Hundefutter dadurch aus, dass das verwendete Fleisch aus einer artgerechten Haltung stammt. Erhältlich ist das Bio-Hundefutter für Junghunde, ausgewachsene Hunde und auch für kleine oder große Hunderassen. Somit ist für jeden Hund das passende Futter mit dabei.

In unserem Test möchten wir Ihnen drei Bio-Futtersorten vorstellen welche durch eine hochwertige Qualität, ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und eine gute Sortenauswahl überzeugt haben.

Bio Hundefutter Vergleich

  • Preis pro kg
  • Bewertung
  • Testergebnis
  • Futtertyp
  • Empfohlenes Alter
  • Geschmack
  • Getreidefrei
  • Hoher Fleischanteil
  • Terra Pura Rindermahlzeit Bio
  • terra-pura-rindermahlzeit
  • ca. 11,57€
  • 85 von 100 Punkten
  • Trockenfutter
  • Ausgewachsen
  • Rind
  • Yarrah Bio Hundefutter
  • yarrah-bio-hundefutter
  • ca. 9,13€
  • 90 von 100 Punkten
  • Trockenfutter
  • Ausgewachsen
  • Verschiedene Sorten
  • Bosch Bio Adult & Apples
  • boschbioadultapples
  • ca. 3,56€
  • 80 von 100 Punkten
  • Trockenfutter
  • Ausgewachsen
  • Apfel

Yarrah Bio Hundefutter

Der Hersteller Yarrah ist Bio Tierfutter Produzent seit 1992 und überzeugt durch eine ausgezeichnete und hochwertige Bio-Qualität. Im direkten Vergleich zu den anderen Produkten ist das Yarrah Bio Hundefutter nicht nur Bio, ohne Zuckerzusatz und künstliche Zusatzstoffe, sondern auch getreidefrei und führt somit unsere Testsieger unter den besten Bio Hundefuttern an. Besonders beliebt sind Sorten wie Huhn und Fisch, doch zu den eindeutigen Favoriten gehört die vegetarische Version. In Kundenrezensionen wird darüber geschrieben, dass das Hundefutter von Yarrah über eine besonders gute Verträglichkeit verfügt. Ebenfalls ist das Yarrah Bio Hundefutter auch als Nassfutter unter dem Namen vegetarische Brökchen erhältlich.

Tera Pura Rindermahlzeit Bio

Die Tera Pura Rindermahlzeit ist ein Alleinfuttermittel für Hunde und überzeugt durch eine gute Bio-Qualität. Üblich ist die Zutatenliste eines Hundefutters sehr lang, doch bei der Tera Pura Rindermahlzeit, sieht es anders aus. Bei der Zusammensetzung des Futters wird auf Gemüse und Kräuter verzichtet, welche im Verdacht stehen, Allergien auszulösen. Es werden nur regionale und hochwertige Rohstoffe bei der Zusammensetzung des Hundefutters verwendet. Dementsprechend verfügt das Hundefutter über einen hohen Fleischanteil. Die Pellets werden gepresst statt Extrudiert, sind sehr weich und zerfallen schneller. Ebenfalls ist das Hundefutter von Tera Pura glutenfrei und gehört zu der Schonkost, so ist dieses gut für Haut, Fell, Gelenke und Knochen. Erhältlich ist das Tera Pura auch als Bio-Nassfutter.

Bosch Bio Adult & Apples

Wie der Name schon verrät verfügt das Bosch Bio Adult über einen Apfelgeschmack und ist etwas ganz besonderes unter den Hundefuttern. Das Futter sorgt nicht nur für eine geschmeidige haut und ein glänzendes Fell, sondern ist auch gut verträglich und verdaulich. Ebenfalls wird das Immunsystem dadurch gestärkt und geschützt. Zusätzlich verfügt das Futter über wichtige natürliche antioxidativ wirkende Substanzen, welche die Körperzellen vor schädigenden Angriffen schützen. Nicht nur eine ausgezeichnete Bio-Qualität machen das Bosch Bio Futter aus, sondern es ist auch weizenfrei. Erhältlich ist das Futter in drei verschiedenen Varianten, zu dem Bio Adult gibt es noch das Bio Puppy und Bio Senior.

Was versteht man unter Bio Hundefutter

Unter Bio Hundefutter versteht man Hudenahrung welche über eine Zusammensetzung ohne chemische Zutaten und Konvervierungsstoffe verfügt. Da der Hund von Natur aus Fleischfresser ist, ist es auch dementsprechend wichtig, das er dieses bei einer artgerechten Ernährung, zu sich nimmt. Bei Bio-Hundefutter wird das Fleisch, welches wie meist angegeben aus nicht konventioneller Tierhaltung stammt, deutlich strengeren Kontrollen unterzogen. Positiv ist das die Haltung der Tiere, die für das Bio-Futter verwendet werden, artgerecht und ökologische korrekt ist.

Doch das Bio-Futter ist sehr umstritten, da in der Praxis dies noch nicht richtig gesetzlich geregelt ist. So darf auch das Bio-Hundefutter mit Chemikalien konserviert und auch mit Tiermehl gestreckt werden. Dennoch ist biologisches Hundefutter gesund, da weder Hufe oder anderweitige Teile des Darms dem Futter beigemischt werden. So ist auch veganes Bio-Futter wegen der guten Verträglichkeit geeignet für Allergiehunde und Hunde welche an einer Futterunverträglichkeit leiden.


Sehr interessantes Video zum Thema Veganes und Vegetarisches Hundefutter:

Gibt es Qualitätunterschiede bei Bio Hundefutter

Natürlich gibt es auch bei Bio Hundefutter Qualitätsunterschiede, so ist es empfehlenswert verschiedene Hersteller zu vergleichen. Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl ist es ob es naturbelassen sein soll oder auch kaltgepresst. Je nach Hundefutter kann auch der Fleischanteil höher sein, oftmals werden Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil bevorzugt. Ein großer Unterschied ist auch ob Nass- oder Trockenfutter gewählt wird, doch meistens wird Trockennahrung favorisiert da das trockene Futter länger haltbar ist. Gerade für Hunde mit Zahnproblemen ist das Trockenfutter die bessere Alternative.

Ebenfalls ist das Bio-Hundefutter auch als vegetarisches und veganes Hundefutter erhältlich, besonders bei Hunden mit Allergien oder Futterunverträglichkeiten sind diese besonderes schonend und empfehlenswert. Doch natürlich unterscheidet sich auch hier die Qualität, so ist ein Vergleich verschiedener Produkte sinnvoll.

Inhalte in Bio – Qualität

Auch wenn das Bio – Hundefutter aufgrund von gesetzlichen Grauzonen und Schwachstellen teilweise als umstritten gilt, gibt es dennoch enorme Unterschiede zu herkömmlichen Hundefuttersorten.
Im Grundsatz lassen sich folgende Punkte von einem qualitativ hochwertigen Hundefutter in Bioqualität erwarten:
• Fleisch aus artgerechter Tierhaltung
• Antibiotikafreies Fleisch
• Keine unnötigen Zusatzstoffe
• Natürlicher Nährstoffgehalt
• Keine Geschmacksverstärker
• Meist frei von fragwürdigen tierischen Nebenerzeugnissen
• Frei von gentechnisch belasteten Zutaten
• Bioqualität gilt neben Fleisch auch für die anderen verwendeten Zutaten
Die verwendeten Zutaten müssen bestimmte Kriterien der EG-Öko-Verordnung entsprechen. Ausgewiesene Kontrollstellen überprüfen in regelmäßigen Abständen die Einhaltung der Auflagen.
Doch Vorsicht: Manche Hersteller werben mit unterschiedlichen und meist irreführenden Aussagen für Inhalte aus ökologischem Anbau. Auch wenn es bei wenigen Herstellern ohne Siegel der Wahrheit entspricht – ohne dem offiziellen Bio- und Ökosiegel ist es keine Hundenahrung die unter dem Begriff Bio geführt werden darf.
Wer sich bei Trockenfutter für Bio-Qualität entscheidet, sollte auf das Trocknungsverfahren achten. Wird extrudiert oder kaltgepresst gehen viele gute Nährstoffe verloren. Stattdessen sprechen Lufttrocknung bzw. schonendes Backen für eine höhere Bio-Qualität.

Welche Zutaten gehören in Bio-Futter?

Im Grundsatz gehört in Bio-Hundefutter die gleichen Zutaten, wie in herkömmlichen gutem Hundefutter. Es ist der Anspruch und die Qualität der Rohstoffe, die sich unterscheiden.
– Hoher Fleischanteil: Idealerweise befinden sich in Bio-Menüs ein Fleischanteil von mindestens 70%. Im Trockenfutter entsprechen das 65,4% in der Trockenmasse. Der Hund bezieht große Teile seiner Energie aus Proteinen. Einen Teil der Energie wird für die Umwandlung von Kohlenhydrate verwendet.
– Möglichst Getreidefrei: Grundsätzlich wird in einer artgerechten Ernährung kein Getreide benötigt. Zusätzlich gilt das beinhaltete Gluten als Auslöser für Allergien und Unverträglichkeiten. Dennoch gilt bei manchen wenigen Herstellern von Bio-Hundefutter Getreide als günstiges Füllmittel. Bei gesunden Hunden sind gelegentliche geringe Mengen unbedenklich.
– Obst und Gemüse: In Fleisch befinden sich zwar zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe, aber nur in geringen Mengen. Der tägliche Bedarf kann nicht abgedeckt werden. Mithilfe von Obst und Gemüse kann das Defizit ausgeglichen werden. Zusätzlich werden die benötigten Ballaststoffe geliefert, die sich positiv auf die Sättigung und Verdauung auswirken.
Gute Öle: In Ölen sind Fettsäuren enthalten, die der Hundekörper nicht selbst herstellen kann. Es handelt sich um ein Stoff, der positiv auf die Fett- und Entzündungswerte wirkt. In der Deklaration sollte daher auf Öle aus Oliven, Leinsamen, Sonnenblumen, Hanf oder Fisch geachtet werden. In der Nährstoffstabelle geben Omega-3, Omega-6 und Linolsäure Aufschluss, ob die wichtigen Fettsäuren vorhanden sind und der Bedarf abgedeckt wird. Übrigens: Fettsäuren helfen bei der Aufspaltung von manchen Obst- und Gemüsesorten.
– Tierische Nebenerzeugnisse: Bei herkömmlichen Hundefuttersorten handelt es sich um ein Überbegriff. Neben hochwertigen nährstoffreichen Innereien zählen Tier- und Knochenmehle zu der Rubrik. Weitere bedenkliche Inhalte inklusive. Bio-Hundefutter unterscheidet sich dahingehend: Bei tierischen Nebenerzeugnissen kommen hier ausschließlich Innereien zum Einsatz.
– Zusatzstoffe: Hundefutter in Bioqualität unterliegt anderen Vorgaben und Richtwerten. Es lohnt sich im Vorfeld zu erkundigen, welche Zusatzstoffe nicht verwendet werden dürfen. Dazu gehören zahlreiche Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe.
– Zuckerfrei: Hochwertiges Bio-Hundefutter kommt völlig ohne Zucker aus. Eine Zutat, die in einer artgerechten Ernährung nicht benötigt wird, sondern nur negative Folgen mit sich bringt.
– Haltbarkeit: Um die Nahrung über längere Zeit haltbar zu machen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei Bio-Nahrung entfallen Konservierungsstoffe. Seriöse Hersteller setzen auf alternative Verfahren. Eine Möglichkeit ist die Konservierung durch Garen. Dafür werden verschlossene Dosen in ein heißes Wasserbad gestellt.
Für Welpen gibt es speziell abgestimmtes Hundefutter ebenfalls in Bio-Qualität. Das Welpenfutter kommt direkt nach der Säugezeit zum Einsatz. Durch das Wachstum und Erkundungsdrang haben junge Welpen einen anderen Energiebedarf, als ein ausgewachsener Hund. Je nach Hunderasse wird zwischen dem 9. und 24. Lebensmonat auf normales Hundefutter umgestellt.
An Hunden, die unter Allergien, Unverträglichkeiten oder Schwierigkeiten mit Magen und Darm leiden wurde ebenfalls gedacht. Hier ist Bio-Sensitive das Stichwort. Allerdings lohnt es sich, die Deklaration anzuschauen.

Der Snack zwischendurch

Im Alltag vieler Hunde lassen sich zum Hundefutter noch andere Nahrungsmittel finden. Neben Hundefutter gibt es auch Leckerlies in Bioqualität. Hundekekse und andere Snacks für die Belohnung zwischendurch unterliegen den gleichen Anforderungen und Richtlinien wie das Bio-Hundefutter. Die meisten Hersteller mit Biosiegel achten auch hier auf qualitativ hochwertige Bio-Zutaten. Zusätzlich verzichten die meisten auch hier auf die Verwendung von Getreide, Zucker und Zusatzstoffen.

Fazit zu Bio-Hundefutter

Es kann gesagt werden das Bio-Hundefutter sich wirklich lohnt, nicht nur das Fleisch stammt aus einer artgerechten Tierhaltung, sondern das Futter ist besonders gut verträglich. Gerade für Hunde mit einer Futterallergie ist das Bio-Futter eine ziemlich gute Alternative neben dem getreidefreien Hundefutter. Auch für normale Hunde bietet das Bio-Futter ziemlich viel, denn es ist ohne Hormone und Antibiotika. Durch Bio-Futter wissen sie genau was Ihr Hund isst und somit ernährt sich der Hund nur von natürlichen Nährstoffen, welche auch in der Natur vorkommen und frei von ungesunden Chemikalien sind.