Getreidefreies Hundefutter

Hervorgehoben werden können die Hersteller Anifit, Bellfor und Wildborn. Alle drei Marken zählen zu den hochwertigen Hundefuttersorten und überzeugen durch die sehr hohe Qualität.

Anifit Hundefutter

Anifit Hundefutter – Als Hundehalter ist man stets auf der Suche nach einer geeigneten Nahrung für seinen vierbeinigen Freund. Häufig erscheint dabei der Hersteller Anifit.


Bellfor Hundefutter

Bellfor Hundefutter – Schon lange hat man erkannt, dass Hundefutter eine erhebliche Auswirkung auf die Gesundheit unserer Haushunde haben kann.


Wildborn Hundefutter

Wildborn Hundefutter – In der heutigen Zeit achten immer mehr Menschen auf ihre Ernährung. Da ist es wohl kaum ein Wunder, dass auch auf die Ernährung des Hundes


Getreidefreies Hundefutter – Erfahre alles wichtige über Hundefutter ohne Getreide

Hier finden Sie alle Informationen, die Sie benötigen, um Ihren Liebling mit getreidefreien Hundefutter zu versorgen und ihm damit eine der Grundlagen für ein langes Leben zu bieten. Wir zeigen Ihnen, welches gesunde Hundefutter ohne Getreide Sie bedenkenlos kaufen und verfüttern können und auf welche Hersteller Sie sich in puncto hochwertiges Hundefutter verlassen können. Wir bieten Ihnen ausführliche Testberichte zu Nassfutter, Trockenfutter oder Snacks und stellen Ihnen jene Sorten vor, die uns und unsere Tester überzeugt haben. Daneben finden Sie auf unseren Seiten viel Information zur Ernährung Ihres Vierbeiners, zum Thema getreidefreies Hundefutter sowie Rezepte, Vergleiche oder dezitierte Kaufberatung.

Für empfindliche Hunde ist getreidefreies Hundefutter unverzichtbar

Hunde, die an Allergien oder Unverträglichkeiten leiden, brauchen unbedingt getreidefreies Futter. Der Grund dafür ist komplex, daher müssen wir kurz etwas weiter ausholen.

Nur selten, in einem von vielleicht hundert Fällen, werden Hunde aufgrund eines Genfehlers mit einer Niereninsuffizienz oder einer ähnlich gravierenden Einschränkung geboren. In allen anderen Fällen entstehen solche ernstzunehmenden Probleme durch eine falsche Fütterung. Denn die Verdauung von Hunden ist grundsätzlich nicht darauf ausgelegt, pflanzliche Inhaltsstoffe und damit in erster Linie Gluten zu verarbeiten. Bedeutet nicht, dass sie die darin befindlichen Nährstoffe nicht benötigen, aber die müssen eben schon im Voraus verwertet worden sein. Das ermöglicht die natürliche Nahrungskette. So zählen in erster Linie Pflanzenfresser zu ihren Beutetieren und dadurch nehmen sie dann die nötigen Nährstoffe zu sich.

Hund auf einem Bett

Nun ist aber der Hund längst kein wildlebendes Tier mehr. In seiner domestizierten Form ist er allerdings zu hundert Prozent darauf angewiesen, dass ihn sein Besitzer artgerecht und wie von ihm benötigt ernährt. Zu stark hat sich sein natürlicher Instinkt mittlerweile zurückentwickelt, sodass der gemeine Haushund gar nicht weiter hinterfragt, sondern einfach zulangt.

Im Zuge einer sogenannten Ausschlussdiät ist getreidefreies Futter die einfachste Methode, um herauszufinden, wo genau das Problem liegt. Insbesondere dann, wenn man sich unsicher darüber ist, ob die oben beschriebenen Symptome tatsächlich auf das Getreide im Futter zurückzuführen sind, oder ob nicht doch das im Fleisch enthaltene Eiweiß zum Problem geworden ist.

Die große Problematik hinter diesem komplexen Thema ist, dass es unzählige Hunde gibt, die falsch ernährt werden, aber im Stillen leiden. Es zeigen sich keine deutlichen Symptome einer Unverträglichkeit, stattdessen bekommen sie Verdauungsprobleme, die in Schmerzen und ähnliches enden, was der unerfahrene Besitzer nicht bemerken wird. Andere Tiere wiederum entwickeln dann bleibende Schäden. Die Folge sind schwerwiegende Krankheitsverläufe bis hin zur Magendrehung. Und die führt zum Tod des Tiers.

Doch Achtung! Nicht nur Getreide verursacht Unverträglichkeiten. In vereinzelten Fällen kann auch eine negative Reaktion auf das im Fleisch enthaltene Eiweiß entstehen. Dies gründet meist darauf, dass die Futterquellen heutzutage stark chemisch behandelt werden, sodass sich das am Ende der Nahrungskette wieder bemerkbar macht. In so einem Fall ist es dann nicht nur wichtig, auf getreidefreies Futter zu setzen, sondern zusätzlich auch Fleischsorten zu wählen, mit denen das Tier bislang nicht in Berührung gekommen ist. So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es das darin befindliche Eiweiß gut verträgt.

Zusatzstoffe im getreidefreien Hundefutter sind nicht notwendig

Die Geschmacksverstärker jedoch zielen direkt auf den Geschmackssinn des Hundes ab. Sie machen ihn regelrecht süchtig nach mehr. Sie täuschen ihn und so kann es passieren, dass der Hund nur noch diese spezielle Futtersorte fressen möchte. Dass alle diese Inhaltsstoffe chemisch hergestellt werden, ist vielen Hundehaltern nicht bewusst. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ihnen noch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Alle diese Stoffe sind für den Hund keineswegs notwendig. Sie sind sogar schädlich. Sie stehen im Verdacht, Allergien und Unverträglichkeiten zu begünstigen. Es ist daher sinnvoll auf Hundefutter mit genau diesen Inhaltsstoffen unbedingt zu verzichten. Die Deklaration gibt Aufschluss darüber, ob im gewählten Futter einer dieser Stoffe enthalten ist. Auf unserem Portal finden Sie ausführliche Informationen zu Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen sowie den Geschmacksverstärkern.

Die wichtigsten Anzeichen von falscher Ernährung

Wichtige Merkmale

Es gibt eine Reihe an Merkmalen, die sich zu zeigen beginnen, sobald etwas mit der Ernährung des Hundes nicht stimmt.

Zu den wichtigsten zählen:

  • Blähungen und Magenschmerzen – äußern sich oft durch eine buckelige Haltung.
  • Das Fell ist struppig und glanzlos. Gegebenenfalls hat das Tier sogar büschelweisen Fellverlust.
  • Durchfall oder ein unregelmäßiger Kotabsatz werden zum Dauerproblem. Alternativ setzt das Tier mehrmals pro Tag Kot ab, was ebenfalls nicht gut für das Tier ist, da seine Ausscheidungsorgane dadurch überbelastet werden.
  • Juckreiz oder andere negative Hautreaktionen, wie Ausschläge und Ekzeme. Kann sich auch durch gerötete Ohren zeigen.
  • Muskeln entzünden sich, wodurch die Tiere regelmäßig Probleme beim Laufen haben.
Falsche Ernährung beim Hund

Getreide im Hundefutter ist nicht unbedingt per se schlecht

Es kommt vielmehr darauf an, in welcher Form es enthalten ist und wie es verarbeitet wurde. Als Getreide gelten unter anderem folgende Sorten:

Getreide Hirse
Hirse
Getreide Reis
Reis
Getreide Hafer
Hafer
Getreide Weizen
Weizen
Getreide Mais
Mais

Manche von ihnen bestehen aus dem vollen Korn und enthalten daher noch sämtliche Nährstoffe. Einen gewissen Teil davon können sie auch in ihrem Verdauungstrakt spalten, ohne dass es dabei direkt zu negativen Anzeichen kommt.

Reis zum Beispiel ist ein beliebtes Grundnahrungsmittel für viele Fütterungsformen, so kommt es zum Beispiel beim BARFen häufig zum Einsatz.

Aber hier liegt der Teufel aber im Detail. Denn frisch gekocht und nur leicht gesalzen ist er tatsächlich verträglich und eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen Zutaten, die für den Hund gut bekömmlich sind. Zucchini, Kohlrabi, Karotten und Paprika zum Beispiel.

Der Hund ist meist nicht nur ein Haustier – er ist Familienmitglied, Partner und Seelentröster. Der Mensch kümmert sich um seinen Hund und versucht ihm ein schönes und gesundes Leben zu ermöglichen. Dazu gehören eine artgerechte Haltung, viel Bewegung, die richtige Beschäftigung und natürlich gesundes und den Bedürfnissen des Tieres entsprechendes Futter. Immer mehr Hundeliebhaber achten daher ganz besonders auf die richtige Ernährung ihres Haustieres.

Barf als Fütterungesform

Was ist barf

Wie man sieht, gibt es zahlreiche Informationen, die erforderlich sind, um den Hund mit gesundem Hundefutter zu versorgen. Viele Hundehalter verzichten daher ganz auf industriell gefertigtes Hundefutter. Sie greifen auf BARF zurück. Hinter diesem Schlagwort versteckt sich eine sehr gesunde und vor allem artgerechte Ernährung für Hunde. BARF orientiert sich an der natürlichen Ernährung des Hundes, dem Genuss von rohem Futter. In der Natur jagen Wölfe ihre Beute und verzehren diese roh und komplett. Das bedeutet, sie fressen Haut, Fell, Innereien, Muskelfleisch und auch Knochen. Genau diese Mahlzeit wird beim BARF simuliert. Jede einzelne Mahlzeit wird speziell für den Hund zubereitet und besteht aus rohem Fleisch, Knochen, Gemüse, Obst, Kräutern und Ölen.

Die Rohfütterung und ihre Vorteile

BARF ist genau deshalb bei vielen Hundehaltern so beliebt. Sie können die Zutaten selbst auswählen, mischen und damit die Mahlzeit zubereiten. Der Hundehalter entscheidet damit selbst über die Qualität, die er verwendet und er kann jede Mahlzeit genau den Bedürfnissen des Hundes entsprechend zubereiten. Allerdings gibt es auch beim BARF einige Punkte, auf die es zu achten gilt. Für Anfänger ist es daher nicht ganz so einfach. Spezielle Fütterungspläne und Ernährungsberatung helfen hier weiter. Wir liefern Ihnen detaillierte Informationen zum Thema BARF. Wir erklären Ihnen auf unseren Seiten genau, was dahintersteckt. Sie erfahren, worauf Sie achten müssen und wie Sie die perfekte Mahlzeit für Ihren Liebling zubereiten können.

Getreide ist ein Hinweis auf die Qualität des Futters

Hochwertige und gut für den Hund verträgliche Kohlenhydrat-Alternativen von Getreide sind unter anderem:

  • Äpfel
  • Bananen
  • Beeren
  • Erbsen
  • Kartoffeln und Süßkartoffeln
  • Kürbis oder Maniok
  • „Pseudo-Getreide“, wie Hirse, Amaranth oder Buchweizen
  • Quinoa
Kartoffeln für Hunde

Sie erfüllen dieselben positiven Eigenschaften für Hunde, wie Getreide für uns Menschen aufweist und liefern ihm dadurch jede Menge Energie, ohne seinen Organen oder der Verdauung zu schaden.

Nicht selten sind diese Inhaltstoffe mit einem hohen Fleischanteil verbunden, der mehr als 80 % beträgt, was für eine artgerechte Ernährung den wichtigsten Faktor darstellt.

Kommt Getreide im Futter vor, wird einerseits klar signalisiert, dass kein Interesse an einer artgerechten Ernährung besteht und andererseits wird an allen Seiten gespart. Getreide ist ein günstiger Füllstoff, der Verkauf bringt also maximalen Gewinn ein.

Es hängt also nicht nur mit den Umständen zusammen, dass sich getreidefreies Futter an Tiere richtet, die einen sensiblen Magen oder allgemein Unverträglichkeiten haben. Vielmehr ist es auch eine Frage der eigenen Einstellung, denn am Ende möchte man nur das Beste für seinen Vierbeiner.

Doch Vorsicht ist auch bei Produkten von getreidefreien Hundefutter geboten. Der reine Verzicht auf Getreide ist noch kein Hinweis darauf, dass es sich um hochwertige Tiernahrung handelt. Neben den Inhaltsstoffen spielt auch das genaue Herstellungsverfahren eine wichtige Rolle.

Ein gutes Zeichen für hochwertiges Hundefutter ist stets eine offene Deklaration

Die verschiedenen Futterdeklarationen

Bei der Futterdeklaration wird zwischen drei verschiedenen Varianten unterschieden:

  • Offene Deklaration: Der Hersteller gibt ausnahmslos jeden einzelnen, im Futter verarbeiteten Inhaltsstoff an.
  • Halboffene Deklaration: Es werden alle Inhaltsstoffe angegeben, allerdings werden sogenannte versteckte Begriffe verwendet. Diese muss man genau kennen, um zu wissen, was dahintersteckt.
  • Geschlossene Deklaration: Es werden ausschließlich die Inhaltsstoffe angeführt, zu deren Nennung der Hersteller vom Gesetz verpflichtet wurde.

Auf welche Inhaltsstoffe muss man bei getreidenfreien Hundefutter achten?

Nicht immer ist Futter, bei dem kein Getreide wortwörtlich in der Deklaration zu finden ist, automatisch auch Getreidefrei. Es gibt ein paar Begriffe, hinter denen sich Getreide versteckt. Zu den wichtigsten zählen in alphabetischer Reihenfolge:

  • Cellulose: Das sind Ballaststoffe, die nicht vom Hund verdaut werden können. Dazu zählen neben Getreidehülsen und Nussschalen auch andere Abfälle aus der Herstellung von Getreide.
  • Getreidemehl: Hierbei handelt es sich um Getreide, das getrocknet und zu Mehl verarbeitet wurde.
  • Gluten: Ein allgemeiner Deklarationsbegriff, um Getreidesorten und Nebenprodukte aus der Herstellung von Getreide anzugeben.
  • Mangan: Kann, muss aber kein Hinweis auf Getreide sein. Dieser Inhaltsstoff wird als Spurenelement zum Futter hinzugefügt, befindet sich aber in vielen verschiedenen Getreidesorten. Am häufigsten werden Sojabohnen, Haselnüsse oder Hafer verwendet, um Mangan zum Futter hinzuzufügen.
  • Pflanzenproteinisolat: Dies ist ein aus Getreide extrahierter Zusatzstoff. Für eine artgerechte Ernährung sollte er ohnehin nicht im Futter enthalten sein. Bei Glutenunverträglichkeit wirkt er sich äußerst problematisch aus.
    Schrot: Hierbei handelt es sich um gemahlene Getreidekörner.

Getreidefreies Hundefutter also kein Muss, aber ein großer Vorteil

Insbesondere, wenn Getreidesorten wie Reis oder Mais verwendet wurden, ist es für den Hund gut verwertbar. Dann spricht grundsätzlich nichts gegen Getreide im Futter. Wichtig ist also, dass keine Inhaltsstoffe im Futtermittel zu finden sind, die er nicht verwerten könnte.

Hunde sind trotz ihres Reißgebisses keine reinen Fleischfresser, sondern durchaus Allesfresser. Ernährungsphysiologisch sind sie sogar auf einige Nährstoffe angewiesen, die sich in manchem Getreide befinden.

  • Mais etwa liefert Mangan, Kupfer, Phosphor und die Vitamine A und E.
  • Reis hingegen bringt viel Vitamin B, Folsäure, Kalium, Magnesium und einige essenzielle Aminosäuren mit.

Vorsicht ist bei getreidefreiem Futter geboten, das Erbsenproteinkonzentrat erhält. Hierbei handelt es sich – wie der Name schon verrät – um eine konzentrierte Menge an Erbsenprotein. Das ist nicht nur ein billiger Füllstoff, statt dem Kartoffeln zum Beispiel besser eingesetzt wären, sondern steht auch im Verdacht, die Tiere unfruchtbar zu machen. Da es sich hier um ein beliebtes Ersatzmittel für Getreide handelt, kommt es dementsprechend oft im Hundefutter vor.

Hund auf getreidefreies Hundefutter umstellen

Wer den Entschluss fasst, seinen Hund ab sofort nur noch getreidefrei zu ernähren, sollte eine Umstellungsphase einberechnen. Am meisten hat sich dadurch das Prozente-Prinzip bewährt. Man beginnt zunächst, 90 % vom alten Futter und 10 % vom neuen anzubieten und steigert alle paar Tage die Menge der getreidefreien Ernährung.

Hund unter einer Decke

Während dieser Zeit ist es wichtig, das Geschäft des Hundes genau im Auge zu behalten, damit man einen Eindruck erhält, ob die Umstellung zu schnell geht oder genau das richtige Tempo eingelegt wurde. Beginnen sich Symptome von Durchfall anzukündigen, wird die bisher eingeschlagene Menge beibehalten oder alternativ Schonkost gefüttert, bis sich die Verdauung des Hundes wieder erholt hat.

Das Prozent-Prinzip ist im Übrigen auch eine hilfreiche Methode, um den Hund von einer zuvor langfristig verfütterten Futtersorte auf eine andere umzustellen, auch wenn beide getreidefrei sind. Denn auch, wenn varianten reiche Kost für den Hund durchaus spannend sein können, entwickeln die Tiere nicht selten einen wählerischen Gaumen und beginnen bei zu häufiger oder zu rascher Umstellung oft damit, Futter zu verweigern.

Als Futterumstellung gilt im Übrigen nicht, wenn regelmäßig verschiedene Geschmacksvarianten zum Einsatz kommen! Bietet man dem Hund mal Huhn, dann wieder Rind und ein anderes Mal Wild, kann hier problemlos von einem zum nächsten Produkt gewechselt werden.

Checkliste: Worauf muss man beim Kauf von getreidefreiem Hundefutter achten?

Gutes Hundefutter Checkliste

Damit all die vorangegangenen Punkte beachtet werden können, zum Schluss noch eine schnelle Checkliste für den nächsten Hundefutterkauf:

  • Das Futter sollte kein Erbsenproteinkonzentrat enthalten.
  • Ein hoher Fleischanteil muss trotzdem vorhanden sein.
  • Sind die Alternativprodukte (Kartoffeln & Co.) mengenmäßig angegeben? Oft sind nämlich zu viel davon im Futter, sodass es am Ende ungewollt gewichtsfördernd wirkt.
  • BARF alleine stellt noch keine perfekte Alternative zu getreidehaltigen Futtermitteln dar, sondern muss erst durch Vitamine und zusätzliche Nährstoffe aufgewertet werden. Dies muss beim Kauf beachten werden, zudem muss das Mengenverhältnis davon genau stimmen.

Auch in Leckerlies ist oft Getreide enthalten! Hier ist beim Kauf auf dieselben Faktoren zu achten, wie bei herkömmlichem Futter.


FAQ – Zum Thema getreidefreies Hundefutter

Was ist getreidefreies Hundefutter?

Wer schon länger Hundehalter ist, der weiß ganz genau, dass jedes Hundefutter anders ist. Schon, wenn man die Deklaration auf der Futterdose oder dem Sack genauer liest, erkennt man deutliche Unterschiede. Viele herkömmliche Futtersorten enthalten oft mehr als 50 Prozent Getreide. Häufig handelt es sich um billiges Hundefutter. Doch leider setzen auch exklusive Hersteller bis heute auf Getreide und so sind auch viele hochpreisige Futtersorten voll mit dem ungesunden Füllstoff. Erfreulicherweise verzichten immer mehr Hersteller völlig auf den Zusatz von Getreide. Sie stellen Hundefutter her, das vollständig ohne Getreide auskommt. Unter Getreide versteht man Weizen, Gerste, Roggen oder auch Dinkel. Durch diesen Verzicht besteht die Möglichkeit, einen deutlich höheren Fleischanteil zu erzielen. Für den Haushund ist ein Fleischanteil von über 70 Prozent im Futter ideal.

Warum getreidefreies Hundefutter?

Zu Beginn der Futtermittelproduktion bestand Hundefutter zwar aus Fleisch, jedoch nur zu einem sehr geringen Teil. Den Großteil machte Getreide aus. Der Grund dafür ist einfach – Getreide war sehr preiswert und damit der ideale Füllstoff. Mittlerweile weiß man jedoch, dass Getreide für den Hund nicht gesund ist. Der Hund ist als Nachfahre des Wolfes ein Fleischfresser. Im Laufe der Domestikation hat er sich zwar dem Menschen sehr gut angepasst und verträgt deutlich mehr als das Wildtier Wolf. Dennoch ist der Verdauungstrakt des heutigen Haushundes nicht darauf ausgelegt, Getreide zu verdauen. Die Verdauung dauert sehr lange und es kommt in vielen Fällen zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Andere Tiere reagieren auf die Zugabe von Getreide mit Allergien oder Unverträglichkeiten. Bei artgerechtem und gesundem Hundefutter wird daher auf Getreidezugabe jeglicher Art verzichtet.

Welche Hunde brauchen getreidefreies Hundefutter?

Dass Hunde, die an einer Allergie oder Unverträglichkeit zu leiden haben, getreidefreies Hundefutter benötigen, steht außer Frage. Auch Tiere, die eine Krankheit besitzen, die den Verdauungstrakt stark strapazieren, sollten getreidefrei ernährt werden. Allem voran zählen hier eine Niereninsuffizienz und das Reizdarmsyndrom dazu.
Darüber hinaus sollten auch Welpen und Senioren ausnahmslos getreidefreies Hundefutter erhalten.
Welpen benötigen während ihrem Wachstum jede Energie, die ihnen geliefert werden kann und da spielt vor allem die Verdaulichkeit eine große Rolle. Zudem sind sich Experten nach wie vor uneinig darüber, ob sich Getreide im jüngeren Alter begünstigend auf die Entstehung von Allergien auswirkt. Getreidefreies Futter besitzt durch die andere Zusammenstellung keine übermäßigen Kohlenhydrate, dadurch bleibt der Junghund agil und verdickt nicht. Dass aber grundlegend ein höherer Energieanteil im Welpenfutter enthalten ist, stellt einen normalen und tatsächlich notwendigen Faktor dar. Junge Hunde toben noch mehr und verbrauchen darüber hinaus durch ihre Wachstumsschübe ein Vielfaches der Energie, wie es bei ausgewachsenen Hunden der Fall wäre.
Senioren auf der anderen Seite haben andere Bedürfnisse als noch in ein paar Jahren zuvor. Sie brauchen viel weniger Energie, da sie mehr schlafen und auch nicht mehr gerne toben. Ihr Körper ist schon strapaziert, die Verdauung benötigt nun jede Unterstützung, die man ihr geben kann. Das bedeutet vor allem, dass er gut verträgliche Inhaltsstoffe bekommt und weitestgehend auf solche verzichtet wird, die er unverarbeitet wieder ausscheiden würde.

Schadet Getreide im Hundefutter die Zähne?

Eng mit der Ernährung verbunden sind auch Erkrankungen der Zähne. Falsches Futter mit hohem Zuckergehalt oder mit Getreide schadet den Zähnen. Es entstehen Zahnbeläge, die sich an den Zähnen ablagern. Mit der Zeit sorgt dieser Zahnbelag nicht nur für Zahnstein und Karies, sondern kann schlimme Zahnfleischentzündungen nach sich ziehen. Der Hund frisst nicht mehr, er hat Schmerzen. Eine Zahnsanierung vom Fachmann steht an. Das ist nicht nur für den Hund belastend, sondern auch für die Geldbörse. Probleme mit den Zähnen können bei Nichtbehandlung schwere Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Es kann sogar zur Schädigung innerer Organe kommen. Vorbeugen ist daher wichtig. Lesen Sie auf unserem Portal, warum Zähneputzen auch für den Hund von großer Bedeutung ist und wie Sie das am besten bei Ihrem Liebling machen.

Fördert Getreide im Hundefutter Übergewicht?

Getreide im Hundefutter ist nicht nur ungesund für den Hund und schädlich für dessen Zähne. Es fördert auch Übergewicht. Übergewicht entsteht, wenn ein Lebewesen mehr Nährstoffe zu sich nimmt, als es verarbeiten kann. Der Hund als Fleischfresser benötigt große Mengen an Eiweiß, um seinen täglichen Nährstoffbedarf zu decken. Kohlenhydrate kann der Hundekörper im Notfall selbst herstellen. Sie sind daher nur in kleinen Mengen notwendig. Obst und Gemüse sind völlig ausreichend um den Bedarf zu decken. Viele Hundefuttersorten enthalten aber Getreide. Dieses liefert in den meisten Fällen jedoch deutlich mehr Kohlenhydrate, als der Hund effektiv benötigt. Das Zuviel an diesen Stoffen wird in Fett umgewandelt und im Körper abgelagert. Übergewicht entsteht.

Hat mein Hund eine Allergie oder Unverträglichkeit?

Für den Laien ist oft nicht erkennbar, ob es sich um eine Allergie oder doch vielleicht um eine Unverträglichkeit handelt. Diese beiden Erkrankungen zeigen ähnliche Symptome und beide können mit dem Futter in Verbindung gebracht werden. Bei einer Unverträglichkeit kann der Hund einen Stoff im Futter nicht richtig verwerten. Er reagiert daher mit Symptomen darauf. Bekannt ist etwa eine Glutenunverträglichkeit. Gluten ist in vielen Getreidesorten enthalten und auch bei Menschen für Unverträglichkeiten bekannt. Im Gegensatz zur Allergie spielt das Immunsystem bei der Unverträglichkeit keine Rolle. Auch bei der Unverträglichkeit gibt es keine Heilung. Hier hilft, wie bei der Allergie auch, nur eine Vermeidung des Auslösers. Wir geben Ihnen auf unseren Seiten einen Überblick über diese Erkrankungen und Tipps, worauf Sie achten sollten, wie Sie Ihr Tier unterstützen und ihm helfen können seine Lebensqualität wiederzuerlangen.

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